Linux Wochen in Wien

  • Original von Tom9811
    Der Verzicht auf ein stabiles ABI *ist* Ursache für Neucompilierungen.


    Ok, Butter bei die Fische: Rate mal, wie häufig ich in drei Jahren Rechenzentrumsbetrieb beim *** den Kernel der 60 Linux-Server neu kompilieren musste. Ein grober Schätzwert genügt. Die Server waren übrigens ständig auf aktuellem Stand (tagesaktuell gepatcht).

    Original von Tom9811
    wobei ich mich frage, was gegen FreeBSD spricht.


    Die fehlenden Treiber und Programme, die es für Linux - oh Wunder - gibt. ;)

    Original von Tom9811
    Aber Linux will ja ohnehin auf den Desktop.


    Wer sagt das?

    Original von Tom9811
    Dafür ist es aus den genannten *praktischen* Umständen, die nur akademische Ursachen haben, völlig untauglich.


    Gefasel. ;)
  • Bei dem fork()-Beispiel ging es um ein eingängiges Beispiel. Deshalb schrieb iich auch "Beispiel".

    Der umfassende Einsatz von CoW wird von Trollvalds abgelehnt. Schau dich mal in den Mailinglisten um.
    Es hat noch nie etwas gefunzt. To tear down the Wall would be a Werror!
    25.06.2016: [Swift] gehört zu meinen *Favorite Tags* auf SO. In welcher Bedeutung von "favorite"?
  • Original von Tom9811
    Ich störe mich daran, dass mit Absicht dafür gesorgtwird, dass die von mir teuer gekaufte HW auf der nächsten Version noch läuft. Das schrieb ich ja auch.

    Das ist einfach Nutzer-Verarsche, wie sie schlimmer nur noch von MS zu erwarten ist.


    Tom, mit Verlaub, das ist einfach nur Dummfug, den Du jetzt schreibst.
  • Was unten herauskommt, sind ellenlange Threads über Treiber-Probleme bei Linux, und vereinzelte Treiberprobleme unter OS X.

    Das wäre ja noch als einfacher Minuspunkt in einer Vergleichsliste hinzunehmen. Wenn es jedoch *Absicht* ist, fühle ich mich verarscht.
    Es hat noch nie etwas gefunzt. To tear down the Wall would be a Werror!
    25.06.2016: [Swift] gehört zu meinen *Favorite Tags* auf SO. In welcher Bedeutung von "favorite"?
  • Original von Tom9811
    Bei dem fork()-Beispiel ging es um ein eingängiges Beispiel. Deshalb schrieb iich auch "Beispiel".


    Wie bei Deinen anderen Aussagen zu Linux war es aber ein schlechtes weil falsches Beispiel. Insofern sollten wir langsam mal zum Thema dieses Forums zurückkommen: OS X.

    ;)
  • Original von Tom9811
    Was unten herauskommt, sind ellenlange Threads über Treiber-Probleme bei Linux, und vereinzelte Treiberprobleme unter OS X.


    Ok, ich klinke mich hier jetzt mal endgültig aus. ;)
  • Es war auch kein Beispiel zu Linux, sondern zu CoW. Und es ist das übliche Beispiel, weil sich jeder etwas darunter vorstellen kann.

    Du kannst das mit allen Resourcen machen. Derzeit sind etwa FS mit CoW groß im kommen. Für Linux gibt es übrigens auch eins, nachdem sich Levanta bereit gefunden hat, Trollvalds ein bisschen auf die Sprünge zu helfen: MapFS.
    Es hat noch nie etwas gefunzt. To tear down the Wall would be a Werror!
    25.06.2016: [Swift] gehört zu meinen *Favorite Tags* auf SO. In welcher Bedeutung von "favorite"?
  • Den Dummfug kann ich nicht erkennen. Geh mal auf die Mailinglist und suche nach ABI.

    Ah, hier gibt es etwa einen Thread:
    thread.gmane.org/gmane.linux.kernel/354704

    Du wirst aber zahlreiche finden. Das Thema kocht seit bestimmt schon 2 Jahren.
    Es hat noch nie etwas gefunzt. To tear down the Wall would be a Werror!
    25.06.2016: [Swift] gehört zu meinen *Favorite Tags* auf SO. In welcher Bedeutung von "favorite"?
  • Original von Tom9811
    Den Dummfug kann ich nicht erkennen. Geh mal auf die Mailinglist und suche nach ABI.


    Der erste Dummfug ist, dass die Behauptung, Hardware würde nach Releasewechseln grundsätzlich nicht mehr funktionieren, lediglich eine nachgeplapperte Plattitüde ist. Probleme gibt es bei allen Systemen. Davon auf Allgemeingültigkeit zu schließen, ist Blödsinn.

    Der zweite Dummfug ist, dass Du dies dann konsquenterweise auch Apple vorwerfen müsstest, womit sich in Deinen Augen OS X als akzeptables OS auch disqualifizieren würde. Mir fällt ad hoc kein OS-Hersteller ein, der seinen Kunden in den letzten 15 Jahren mehr Aufwand und Probleme zugemutet hat als Apple. Erst das Rumgekrebse mit den OSen <= 9, dann der Release eines mehr als halbgaren OS X mit einem totalen Schnitt was die Unterstützung alter Soft- und Hardware anging (die Classic-Umgebung war ja eher süß als hilfreich), und jetzt er totale Schnitt beim Umstieg auf Intel.
    Mich persönlich ärgert es viel mehr, was ich alles mit meinem 3500 Euro teuren PowerPook in Zukunft nicht mehr machen kann weil Apple den PowerPC rausgekickt hat und die Entwicklungen für den PPC in absehbarer Zeit absterben werden (was ja jetzt schon anfängt). DAS ist ärgerlich, und in diesem Umfang hat es eine Umstellung bei Linux nie gegeben. Also mal bitte die Kirche im Dorf lassen. Als Admin würde ich mir nach meinen privaten Erfahrungen mit Apple dreimal überlegen, ob ich mir einen Xserv in den Keller stelle.

    Original von Tom9811
    Geh mal auf die Mailinglist und suche nach ABI.

    Meinst Du im Ernst, dass es in den Entscheideretagen bei MS, Apple, Sun, etc. anders zugeht als auf der Kerneldev-Liste?? Ich glaube kaum. Insofern sollen die Kernel-Entwickler diskutieren wie sie wollen. So lange das System vernünftig läuft, und das tut es, ist mir das herzlich wurscht.
  • Ich habe nicht gesagt, dass HW nach Kernelwechseln grundsätzlich nicht mehr funktionieren würde.
    Ich habe vielmehr gesagt, dass Linux keine ABI-/API-Stabilität garantieren will. Das macht Apple, indem es auch in den APIs grundsätzlich mitteilt, wenn sie ein Interface für depricated halten und es zunächst noch drinlassen. Erst bei der nächsten oder übernächsten Version, also nach mehrmaliger Warnung, wird es entfernt.

    Ich habe auch nicht gesagt, dass es bei anderen BS keine Treiberprobleme gibt. Ich habe sogar das Gegenteil gesagt. Nur: Andere Betriebssystemhersteller sagen nicht: "Darauf dürft, könnt und wollt ihr euch nicht verlassen." Oder anders: Wenn ich einen OS X Treiber "richtig" programmiere, habe ich eine hohe Sicherheit, dass er in der nächsten version binärkompatibel ist. Wenn ich das bei Linux mache, dann sagt mit Trollvalds: "Angeschmiert! Wir *wollen* nämlich gar keine Binärkompatibilität."

    Die praktischen Auswirkungen kannst du in jedem Linux-Forum sehen.

    Damit läuft das System nicht vernünftig.
    Es hat noch nie etwas gefunzt. To tear down the Wall would be a Werror!
    25.06.2016: [Swift] gehört zu meinen *Favorite Tags* auf SO. In welcher Bedeutung von "favorite"?
  • Das war jetzt ja mal eine umfassende Antwort, die auf meine Argumente eingeht.
    Den Schmuh sehe ich übrigens täglich in den Foren. Aber dass sind mutmaßlich Illuminaten.

    Wir können das dann ja am 10. weiterbesprechen.
    Es hat noch nie etwas gefunzt. To tear down the Wall would be a Werror!
    25.06.2016: [Swift] gehört zu meinen *Favorite Tags* auf SO. In welcher Bedeutung von "favorite"?
  • Original von Tom9811
    Das war jetzt ja mal eine umfassende Antwort, die auf meine Argumente eingeht.
    Den Schmuh sehe ich übrigens täglich in den Foren. Aber dass sind mutmaßlich Illuminaten.


    Worauf soll ich eingehen? Erst ist Dir Linux technologisch zu schlecht, da es auf alten Konzepten beruht, dann gefällt Dir die Vorgehensweise der Kernel-Entwickler nicht. Mir ist beides total schnuppe, da es für meine Arbeit mit Linux vollkommen unerheblich ist. Wie gesagt: Ich bin Dir da im praktischen Umgang ein paar Jahre voraus. ;) Wenn Du professioneller Anwender bist, kaufst Du Dir eine Enterprise-Distribution und hast genauso viele oder wenige Probleme wie mit anderen Betriebssystemen, da der Distributor alle Pakete für Dich schnürt. Insofern haben Deine Argumente keinerlei praktischen Belang. Ich habe Dir letztlich schon gesagt: Schnapp Dir eine aktuelle Distribution und schmeiss sie auf Deinen Rechner.

    Was die Linux-Foren angeht: Hast Du schon mal länger bei macuser.de mitgelesen? Da könnte man auch auf den Gedanken kommen, dass OS X ein totaler Haufen Müll ist. Es geht dort hauptsächlich um Probleme.
    Was wird denn im Internet besprochen? Richtig: Probleme. Kein Mensch schreibt ein Posting "Toll, meine Netzwerkkarte funktioniert unter Linux.".

    Analogon: Such doch mal bei Google nach "kleiner roter Pickel im Mund". Du wirst 348573984 Seiten finden, in denen Mundhöhlenkrebs beschrieben wird, aber nur 5, bei denen jemand schreibt, dass er nur einen Pickel im Mund hatte. Das liegt bei Medien nun mal in der Natur der Sache, und daraus Rückschlüsse auf eine wie auch immer geartete Allgemeingültigkeit zu ziehen, sollte Dir nicht passieren. Oder BILDest Du Dir Deine Meinung über den Zustand der Gesellschaft auch nur aus den Meldungen in den Medien? Wenn es danach ging, besteht die Gesellschaft nur aus Mördern, Kinderschändern, ALG-Prellern, illegalen Einwanderern, atombombenbauenden Despoten und anderem Gesocks. Entschuldigense, aber das Argument der Linux-Foren zieht nun wirklich nicht. ;)
  • Original von klausel
    :D Was für ein Argument. Ich möchte mich gar nicht daran erinnern, was bei mir nach dem Update von Panther auf Tiger nicht mehr lief. Zeig mir mal ein OS, bei dem nach einem Versionswechsel alte Treiber und/oder sogar Programme noch vernünftig laufen.


    OS X hat auch "erst" seit Tiger eine stabile Kernel-API. Darum auch die Probleme beim Wechsel...

    Zum VMWare:
    Ja, das reicht schon, wenn ich nach jedem Update wieder die Kernel-Module kompilieren darf und wieder die Serien-Nummer eingeben muss...

    Und wie gesagt. Das Last-Verhalten ist auch unter Linux manchmal mies. 2 VMWare-Sessions und das System steht bei mir. Unter OS X kann ich auch 5 VirtualPC-Sessions machen und das System juckt's nicht.

    OK. Das Problem mag an VMWare liegen, aber das ich dann nicht mal mehr irgendetwas machen kann, selbst im Terminal (kein X11-Terminal, sondern das "echte") nix mehr machen kann...

    Mag auch an der Hardware liegen? Netzwerk vielleicht? Oder der IDE-Controller? Oder was weiß ich.

    Zur API.
    Eine stabile Kernel-API hätte selbst für die Kernel-Entwickler Vorteile. Denn müssten diese nicht andauernd zig Treiber anpassen und sich mal langsam auf Qualität konzentrieren. Dann kommt es auch nicht mehr vor das nach nem Kernel-Update der Brenner nicht mehr funktioniert, oder der PS/2 Controller oder generell andere Sachen.

    Ist ja schön das DU die Probleme nicht hattest. Ich hatte sie zu genüge...
  • Original von -Nuke-
    Und wie gesagt. Das Last-Verhalten ist auch unter Linux manchmal mies. 2 VMWare-Sessions und das System steht bei mir. Unter OS X kann ich auch 5 VirtualPC-Sessions machen und das System juckt's nicht.


    Das beste OS kann nur das verteilen was die Hardware hergibt. Und da VMware direkt auf die Hardware zugreift, ist das eher ein Problem von VMware. Unter "normaler" Last, d.h. dass das OS selber alle Ressourcen verwaltet, ist Linux OS X meiner Erfahrung nach weit voraus. Glücklicherweise ist VMware für OS X ja in der Mache, so dass Du bald gut vergleichen kannst.

    Ganz simples Beispiel: erstelle Dir unter OS X ein verschlüsseltes Image von 50 GB Größe und schiebe da mal ein paar GB Daten rein. Das System wird u-n-b-e-n-u-t-z-b-a-r! Und dabei greift kein anderes Gast-OS über VMware auf die CPU zu.

    Original von -Nuke-
    Ist ja schön das DU die Probleme nicht hattest. Ich hatte sie zu genüge...


    Mit welcher Distribution?
  • Original von klausel
    Ganz simples Beispiel: erstelle Dir unter OS X ein verschlüsseltes Image von 50 GB Größe und schiebe da mal ein paar GB Daten rein. Das System wird u-n-b-e-n-u-t-z-b-a-r! Und dabei greift kein anderes Gast-OS über VMware auf die CPU zu.


    Tu ich gerade. Ich merk nix...

    Ich kann sogar nebenbei Quake3 spielen... CPU-Auslastung normal 30%.