Feedback zu Startup Idee erwünscht

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  • Feedback zu Startup Idee erwünscht

    Hallo Zusammen,

    ich würde gerne mal eure Meinung zu folgender Idee haben ?

    Danke vorab.

    Gruß
    Thorsten

    Gamification Suite
    Autor: Thorsten Kreutz
    Datum: 31. Dezember 2025
    Status: Entwurf 1.0




    1. Executive Summary
    "AlphaQuant XR" ist eine innovative, hybride Handelsplattform, die eine leistungsstarke C++/Python-Backend-Engine mit nativen Clients für macOS, iOS und einer immersiven Virtual-Reality-Erfahrung für die Meta Quest 3 kombiniert.
    Das Ziel ist es, den erfahrenen Trader (12+ Jahre Erfahrung) mit einem überlegenen, nativen Desktop-Tool auszustatten und gleichzeitig über ein gamifiziertes VR-Produkt (Börsenspiel) eine neue Zielgruppe zu erschließen und als Marketing-Trichter zu nutzen.
    2. USP (Unique Selling Proposition)
    • Native Performance & Kontrolle: Nutzung von C++ und Apple-nativen Frameworks (SwiftUI/Qt) für unübertroffene Geschwindigkeit, Stabilität und Integration (Sidecar, Apple Pencil Support).
    • Innovatives Marketing: Der erste professionelle Broker-Tech-Stack, der einen vollwertigen, immersiven VR-Trading-Raum (Gamification) anbietet.
    • Datensouveränität: PostgreSQL-Basis für maximale Datenkontrolle durch den Nutzer.
    3. Zielmärkte
    1. Primär (Desktop): Erfahrene Forex- und CFD-Trader, die von generischen Plattformen wie MetaTrader oder NinjaTrader zu einem spezialisierten, leistungsfähigeren Tool wechseln möchten.
    2. Sekundär (VR/iOS): Technologieaffine Einsteiger und jüngere Trader, die einen spielerischen Zugang zur Börse suchen und später zum Pro-Client wechseln sollen.
    4. Technologische Architektur
    Die Architektur basiert auf einem robusten, modularen Drei-Schichten-Modell:
    A. Backend (C++ / Python / PostgreSQL)
    • Sprachen: C++, Python, SQL
    • Funktion: Die "Engine" – Datenaggregation, Backtesting, Strategie-Logik, Risikomanagement.
    • Datenbank: PostgreSQL (Skalierbare, sichere Datenspeicherung).
    • API/Middleware: FastAPI (Python) mit REST und WebSockets für Echtzeit-Kommunikation.
    B. Frontend Clients (Multi-Plattform)
    Plattform
    Technologie
    Funktion
    macOS Client
    C++/Qt oder SwiftUI
    Professioneller Live-Handel, volle Kontrolle, Sidecar-fähig
    iOS Client
    SwiftUI
    Mobiles Monitoring, Benachrichtigungen
    Meta Quest 3 (VR)
    Unreal Engine (C++)
    Börsenspiel, immersiver VR-Handelsraum (Papertrading)

    C. Spezielle Integrationen
    • Apple Features: Optimiert für Sidecar (iPad als Touch-Display), Apple Pencil Support, native System-Benachrichtigungen.
    • VR/AR: Anbindung an Unreal Engine XR-Module für zukünftige Erweiterungen (z.B. AR-Visualisierung von Märkten im eigenen Büro).
    5. Monetarisierung & Marketing-Strategie
    • Produkt 1: AlphaQuant XR Pro (Desktop/iOS): Lizenzmodell (z.B. monatliches Abonnement oder Einmalkauf) oder Revenue-Share mit Partner-Brokern.
    • Produkt 2: AlphaQuant VR Game (Meta Quest Store): Kostenloser Download mit In-App-Käufen (z.B. neue virtuelle Trading-Räume, Premium-Datenfeeds im Spiel) oder einmaliger Kaufpreis.
    • Marketing-Trichter: Das VR-Spiel dient als Lead-Generator. Spielende, die konstant gute Ergebnisse erzielen, werden zum Upgrade auf die "echte" Pro-Desktop-Version animiert.
  • Hi Thorsten,

    okay, Du hast es so gewollt ;) Vorweg aber ein Disclaimer: Ich habe inhaltlich keine (!) Ahnung von Broker-Software, mein Feedback bezieht sich daher auf die Meta-Ebene...

    TL;DR: Die Zielgruppe des Dokumentes ist unklar, eine Aufteilung / Gliederung je nach Adressat erscheint sinnvoll. Der Inhalt ist teils zu spezifisch, teils nur sehr allgemein.

    Konkret:

    Mir ist unklar, welche Zielgruppe Du mit diesem Text adressierst: Es werden sehr generelle mit sehr speziellen Aussagen gemischt, genau so wie Benutzerperspektiven mit technischen Implementierungen. Das erscheint für mich unausgewogen und ich würde das Dokument entsprechend gliedern oder gar aufteilen. Aber etwas konkreter:
    1. Was für ein Startup ist hier gemeint? Du beschreibst eine Software-Lösung, keinen Service.
    2. Was genau bezeichnest Du hier als "Handelsplattform"? Welchen Bedarf adressiert (oder generiert) Deine Lösung?
    3. In der Executive Summary ist die technische Ausprägung ("Meta Quest 3") zum einen zu spezifisch und zum anderen wohl kaum signifikantes Merkmal der Geschäftsidee.
    4. Wieso ist das "Desktop-Tool" überlegen und wer (ausser Techies) versteht diesen Terminus? Die Differenzierung beider Clients würde ich anhand ihrer Funktionalitäten / Einsatzszenarien vornehmen, nicht am OS: Die Grenzen zwischen z. B. iPad und Mac verschwimmen doch zunehmend.
    5. C++ in einem USP zu benennen ist mehr als nerdig: Was / wen interessiert die Programmiersprache für die Markposition? Wer Deines Publikums kann SwiftUI / Qt / PostgreSQL einordnen? Orientiere Dich an Deiner Zielgruppe und beantworte aus deren Perspektive die Frage "what's in it for me", also den Mehrwert z. B. zu Workflows, Device-Unabhängigkeit, Datensouveränität.
    6. Warum sollte Deine Zielmarktgruppe #1 wechseln wollen? Wie stellt sich "leistungsfähiger" da - weniger Zeitaufwand, bessere Entscheidungsfindung, geringere Fehlerquoten, ...?
    7. Die technische Architektur benennt ein 3-Schichten-Modell, ohne es auszuführen. Programmiersprachen sind (aus meiner Sicht) keine "Technologie", sondern maximal Implementierungsdetails. Technologien wären z. B. nativer Client vs. Cross-Plattform, modulares Servicemodell mit APIs, ...
    8. Die Integrationen sind wieder sehr kleinteilig / IT-affin beschrieben, weniger aus Investor- / Benutzersicht.
    9. Eine Monetarisierung per Einmal- oder Abo-Kauf ist schon sehr unterschiedlich und erfordert z. B. unterschiedliche Strategien, um einen kontinuierlichen Gewinn zu realisieren. Dies sollte zumindest thematisiert werden.
    10. Die Annnahme, dass ein "Börsenspieler" zum Trader avanciert, ist zumindest gewagt. Sonst wäre ich schon längst Jedi oder mittelalterlicher Schmied und Schwertkämpfer ;) Ersthaft: Den Punkt würde ich inhaltlich hinterfragen und vielleicht mehr den Aspekt "Ausbildungstool" o. ä. erwägen.
    Bitte fühle Dich nicht übermäßig kritisiert, nur weil ich mit negativen Punkten komme. Insgesamt finde ich sehr sinnvoll, die entsprechenden Themen im Anfangsstadium einer Idee genau zu beleuchten: Nicht nur für externe Zielgruppen (Investoren, Partner, Kooperationen, Kunden, ...), sondern auch, um selber Klarheit zu erhalten - gerade wenn einem der Kopf von Ideen schwirrt.

    Mattes
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  • Hallo Mattes,

    vielen Dank für Dein schnelles Feedback, es ist gut, wenn jemand etwas dazu sagt, der von der Materie Softwareentwicklung auch Ahnung hat.

    Ich muss da etwas weiter ausholen. Ich hatte in der Vergangenheit ein paar Ideen, die ich in einer Art Scribble Notizbuch mal festgehalten hatte.

    Dahinter steckt tatsächlich eine Kernidee quasi eine Art Rezeptbuch, an der ich seit längerer Zeit arbeite, um eine Art Tool zu entwickeln, um aus Massendaten einen brauchbaren Forecast sowie Trading Agent zu entwickeln.

    Das Problem ist, dass ich weder fachlich, noch zeitlich selbst über Ressourcen verfüge, um so eine Idee überhaupt umzusetzen, weswegen ich die Hoffnung hatte einige Lücken mit Hilfe von Ki-Tools schließen zu können.

    Im Grunde genommen bestätigst Du mir (was ich schon vermutete), dass die Arbeit mit Hilfe von Ki-Tools hier nur eine Menge an unbrauchbaren Kontext liefert und das war genau die "fachliche" Sicht, die mir gefehlt hatte, um an der Idee überhaupt zu arbeiten.

    Ich denke, wir brauchen nicht näher darauf einzugehen. Du hast mir mit Deinem Feedback schon sehr geholfen. Ich werde diese "Vorgehensweise" komplett verwerfen und mir etwas anderes überlegen.

    Der Text ist das Ergebnis einer Zusammenführung verschiedener Ideen in einem Konzept-Paper mit Hilfe von Google Ki, aber die Kernidee dahinter gibt es wirklich und die stammt von mir. (Leider dann scheinbar unbrauchbar).

    Möglicherweise hätte der komplette Chat Verlauf mit meinen Fragen- und der Antwort der Ki mehr Sinn ergeben. Aber wahrscheinlich hat die Ki meine Idee zu etwas "verwurstet", was so zusammenfasst nur noch sinnlos ist.

    Danke für Deine Zeit- und Mühe !

    Ich wünsche Dir an der Stelle aber einen guten Rutsch ins Neue Jahr, viel Glück- und Gesundheit für 2026 !

    Thorsten

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Thorsten Kreutz ()

  • Thorsten Kreutz schrieb:

    Der Text ist das Ergebnis einer Zusammenführung verschiedener Ideen in einem Konzept-Paper mit Hilfe von Google Ki, aber die Kernidee dahinter gibt es wirklich und die stammt von mir. (Leider dann scheinbar unbrauchbar).
    Jetzt bin ich ehrlich gesagt etwas genervt:

    Nenn' mich einen Dinosaurier, aber ich habe eine sehr ausgeprägte Meinung zum Thema Large-Language-Models (bitte nicht mit dem generischen Begriff einer "Künstlichen Intelligenz" vermischen), Stichwort "halluzinieren". Gerne nutze ich LLMs für Zusammenfassungen, Umformulierungen, Übersetzungen - oder auch Ideengeber für den Anfang einer Recherche. Darüber hinaus ist die (fachliche) Qualität deren Ergebnisse eher zufällig - statistischer Satzgenerator eben.

    Hier nun einen KI-Erguss zum Forenfeedback "abzukippen" empfinde ich als respektlos ... meiner Zeit gegenüber. Meine persönliche Meinung, andere mögen das anders sehen.

    Nun der "offizielle" Teil als Moderator: Bitte macht in Euren Beiträgen KI-generierten Inhalt deutlich kenntlich, als Transparenzhinweis für alle Forenteilnehmer. Dann kann jeder für sich entscheiden ob und wie er reagieren möchte.
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