Hi,
heute stelle ich Euch meine erste iPhone App "DailyWeight" vor, die gerade im Appstore erschienen ist.
Zuerst möchte ich mich aber bei allen im Forum für die vielen Tipps bedanken. Für mich war eine Menge nützliches dabei - vor allem beim Mitlesen.
Also ... bei meiner App geht es um Gewichtskontrolle. Wichtig war mir ein ansprechendes Interface und einfachste Bedienung, vor allem beim "Standard-UseCase": die tägliche Gewichtseingabe.
Funktionen:
DailyWeight im Web
DailyWeight im Appstore
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Die Idee ist eigentlich entstanden, weil mich das Eintragen in eine Numberstabelle genervt hat. Die zahlreich vorhandenen Apps waren mir entweder zu hässlich oder zu umständlich in der Bedienung. Eine ganz nette App gibt es, mit der konnte ich aber nix nachtragen oder ändern. So ist mein YAWT (yet another weight tracker) entstanden. Sicher nicht originell, aber gut geeignet zum Erlernen von ObejctivC und der iOS-Frameworks.
Entwicklung
Hauptberuflich schreibe ich mit Java, PHP, etwas JavaScript usw. Anwendnungen für Versicherungen. Objektorientierung war also nicht neu für mich. Die Syntax war schon eher ungewohnt, aber auch das ging ganz gut. Die Einarbeitung in die Frameworks finde ich allerdings schon anspruchsvoll und zeitintensiv. Die sind zwar sehr durchdacht und auch super dokumentiert, keine Frage. Trotzdem ist mir ein Rätsel, wieso im Netz ständig suggeriert wird, eine iPhone App wäre mal eben so mir-nix-dir-nix geschrieben. Ich für meinen Teil habe das gehörig unterschätzt. Aber das mag auch daran liegen, dass ich direkt ein eigenes UIControll (Scrollrad) und eine individuelle UI erstellt habe.
Naja, viele Dinge gingen schneller als gedacht, andere waren dafür viel aufwändiger als vermutet. So ist das eben.
Für mich war das Scrollrad die größte Herausforderung. Das kann man quasi endlos um 360° drehen und die Beschriftung schreibt sich laufend fort. Man dreht also ohne abzusetzen wie damals beim iPod, und die Werte steigen bzw. fallen entsprechend. Für einen "Kaufmann" eine ganz schön knifflige Rumrechnerei. Richtig cool fand ich dabei, wie iOS das mit den Views löst (Hierarchien, Transparenz usw.)
Die Daten speichere ich mit Hilfe von CoreData. Das Framework gefällt mir auch sehr gut, mein Modell ist aber auch äußerst übersichtlich. Mich würde mal interessieren, wie sich das mit den Modellen, mit denen ich bei meinem täglich Brot sonst zu tun habe, anfühlt. Modelle von Versicherungsverträgen z.B. sind sehr umfangreich und komplex.
Was mich ja anfangs total genervt hat: Ich arbeite 8-10 Stunden am Tag in einer Windows/Eclipse-Umgebung. Da ist es am Abend schon recht mühsam, die richtigen Tasten am Mac zu treffen. Wenn man aber einige Abende am Stück dran bleibt geht's.
Ach ja ... an dieser Stelle noch ein paar Links, die mir sehr geholfen haben und vielleicht auch für Euch interessant sind:
Ein schlichtes WordPress-Template für iPhone-Webseiten - ziemlich vollständig und für kleines Geld (49$)
appifywp.com/
Ein Icon-Template für Photoshop (erzeugt alle notwendigen Auflösungen automatisch) - gegen freiwillige Spende
pixelresort.com/blog/new-app-icon-template/
Impressum Generator für Webseiten
e-recht24.de/impressum-generator.html - kostenlos
Interessanter Blog
buildingiphoneapps.com
Genial: iTunesU - iPad and iPhone App Development (von Paul Hegarty) - jede Menge Videos und Unterlagen zur iOS-Entwicklung
itunes.apple.com/itunes-u/ipad…n-development/id473757255
DailyWeight ist übrigens als Einführungsangebot kostenlos. Über ein paar Testdownloads und Feedback würde ich mich natürlich sehr freuen
Gruß und weiterhin happy coding,
Sascha
heute stelle ich Euch meine erste iPhone App "DailyWeight" vor, die gerade im Appstore erschienen ist.
Zuerst möchte ich mich aber bei allen im Forum für die vielen Tipps bedanken. Für mich war eine Menge nützliches dabei - vor allem beim Mitlesen.
Also ... bei meiner App geht es um Gewichtskontrolle. Wichtig war mir ein ansprechendes Interface und einfachste Bedienung, vor allem beim "Standard-UseCase": die tägliche Gewichtseingabe.
Funktionen:
- tägliche Gewichtseingabe mit einem Scrollrad ohne Datumsauswahl und ohne viel Tappen, Öffnen, Bestätigen usw.
- kein explizites Speichern erforderlich
- tabellarischer Gewichtsverlauf mit Tagesdifferenzen
- vergangene Einträge können bearbeitet, gelöscht oder auch neu hinzugefügt werden
- BMI wird errechnet und interpretiert (Unter-/Normal-/Übergewicht)
- es gibt verschiedene Charts ähnlich der Aktien-App von Apple (10T, 1M, 3M, 6M, 1J)
- Ein Zielgewicht kann eingegeben werden und wird im Chart dargestellt (Zu- und Abnehmen möglich)
- eine Progressbar zeigt den Fortschritt auf dem Weg zum persönlichen Ziel an
- unterstützt kg und lbs (Pfund) als Gewichtseinheit
DailyWeight im Web
DailyWeight im Appstore
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Die Idee ist eigentlich entstanden, weil mich das Eintragen in eine Numberstabelle genervt hat. Die zahlreich vorhandenen Apps waren mir entweder zu hässlich oder zu umständlich in der Bedienung. Eine ganz nette App gibt es, mit der konnte ich aber nix nachtragen oder ändern. So ist mein YAWT (yet another weight tracker) entstanden. Sicher nicht originell, aber gut geeignet zum Erlernen von ObejctivC und der iOS-Frameworks.
Entwicklung
Hauptberuflich schreibe ich mit Java, PHP, etwas JavaScript usw. Anwendnungen für Versicherungen. Objektorientierung war also nicht neu für mich. Die Syntax war schon eher ungewohnt, aber auch das ging ganz gut. Die Einarbeitung in die Frameworks finde ich allerdings schon anspruchsvoll und zeitintensiv. Die sind zwar sehr durchdacht und auch super dokumentiert, keine Frage. Trotzdem ist mir ein Rätsel, wieso im Netz ständig suggeriert wird, eine iPhone App wäre mal eben so mir-nix-dir-nix geschrieben. Ich für meinen Teil habe das gehörig unterschätzt. Aber das mag auch daran liegen, dass ich direkt ein eigenes UIControll (Scrollrad) und eine individuelle UI erstellt habe.
Naja, viele Dinge gingen schneller als gedacht, andere waren dafür viel aufwändiger als vermutet. So ist das eben.
Für mich war das Scrollrad die größte Herausforderung. Das kann man quasi endlos um 360° drehen und die Beschriftung schreibt sich laufend fort. Man dreht also ohne abzusetzen wie damals beim iPod, und die Werte steigen bzw. fallen entsprechend. Für einen "Kaufmann" eine ganz schön knifflige Rumrechnerei. Richtig cool fand ich dabei, wie iOS das mit den Views löst (Hierarchien, Transparenz usw.)
Die Daten speichere ich mit Hilfe von CoreData. Das Framework gefällt mir auch sehr gut, mein Modell ist aber auch äußerst übersichtlich. Mich würde mal interessieren, wie sich das mit den Modellen, mit denen ich bei meinem täglich Brot sonst zu tun habe, anfühlt. Modelle von Versicherungsverträgen z.B. sind sehr umfangreich und komplex.
Was mich ja anfangs total genervt hat: Ich arbeite 8-10 Stunden am Tag in einer Windows/Eclipse-Umgebung. Da ist es am Abend schon recht mühsam, die richtigen Tasten am Mac zu treffen. Wenn man aber einige Abende am Stück dran bleibt geht's.
Ach ja ... an dieser Stelle noch ein paar Links, die mir sehr geholfen haben und vielleicht auch für Euch interessant sind:
Ein schlichtes WordPress-Template für iPhone-Webseiten - ziemlich vollständig und für kleines Geld (49$)
appifywp.com/
Ein Icon-Template für Photoshop (erzeugt alle notwendigen Auflösungen automatisch) - gegen freiwillige Spende
pixelresort.com/blog/new-app-icon-template/
Impressum Generator für Webseiten
e-recht24.de/impressum-generator.html - kostenlos
Interessanter Blog
buildingiphoneapps.com
Genial: iTunesU - iPad and iPhone App Development (von Paul Hegarty) - jede Menge Videos und Unterlagen zur iOS-Entwicklung
itunes.apple.com/itunes-u/ipad…n-development/id473757255
DailyWeight ist übrigens als Einführungsangebot kostenlos. Über ein paar Testdownloads und Feedback würde ich mich natürlich sehr freuen

Gruß und weiterhin happy coding,
Sascha
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