MCU8051 IDE

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Wir sind Opfer einer Spamattacke geworden. Der Provider hat uns daher vom Netz genommen. Wir hoffen, dass jetzt wieder alles rund läuft. - Sorry für den Ausfall.

  • Hi,
    ich hab heute mal ein anderes Problem aber ich hoffe ihr könnt da auch weiterhelfen. Ich bin schon am verzweifeln. Wir hatten heute bei unseren Professor Systemnahe Programmierung. Wie das halt so ist bei vielen Beamten im gehobenen Dienst (ja sind alle verbeamtet an ner Dualen Hochschule) haben die keine Lust mehr groß.

    Wir wollen virtuell mit 8051 in Assembler programmieren. Sprich so ein paar Sachen wie Lichter aufblinken lassen etc. Das bietet die IDE alles als virtuelle Tools.

    Dafür sollen wir halt die MCU8051 IDE installieren (siehe hier: mcu8051ide.sourceforge.net/intro). Die offizielle Hersteller Seite gibt es gar nicht mehr. Für unseren Professor ist es aber DIE IDE und ihm ist es vollkommenem egal wo wir sie herbekommen. Das sei nicht sein Problem (laut eigener Aussage) Die IDE gibt es nicht fertig für Mac OS X aber es gibt ein Darwin Paket. Also habe ich alle Pakete installiert, das Ding via cmake, make, make Install installiert. Alles so wie in der readme.

    Leider stürzt das Programm beim starten sofort mit einen Syntax Error ab. Hab gegoogelt und ist bekannt und soll durch löschen ein paar Zeilen behoben werden. Gesagt getan. Es startet aber naja gehen tut es nicht wirklich (siehe Bild). Das Menü kann man nicht bedienen. Da passiert nichts.

    Lange Rede kurzer Sinn: Weiß jemand wie man die zum laufen bekommt oder kennt eine andere IDE die dasselbe ermöglicht? Ich habe leider keine gefunden. Viele nur mit C oder C++ aber unser Professor will unbedingt Assembler und den 8051. Wenn wir das nicht machen ist es durchgefallen.

    Viele Grüße und Danke
    Nils
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  • t-no schrieb:

    Scheint ja ein sehr sympathischer und moderner Zeitgenosse zu sein... ich würde den schwarzen Peter einfach weiterschieben:
    Der Prof wird wahrscheinlich den Teufel tun, dir seine abstruse IDE zu installieren — aber ihr könnt erwarten, dass jegliche prüfungsrelevante Software in eurem Rechnerraum frei zugänglich ist.
    Wie war. Die an der dualen Hochschule sind keine leuchten leider.

    Ja aber da ist der Haken. Denn es gibt ja eine für Windows und Ubuntu und die können mir ja meine Kommilitonen geben sagt er dann. Beschweren geht nicht. Denn ne Beschwerde geht an unseren Studiengangsleiter und der wird einen Teufel tun da was zu machen, da das der Studienbereichsleiter ist und über ihn steht. Der macht schon nichts bei ihm gleichgestellten.

    Ich wollte halt die virtuelle Maschine vermeiden. Denn wir müssen auch ein Testst schreiben und da hin und her Switchen etc. ist einfach nicht das ware.

    Ach menn. Ich dachte es gäbe was aber dann muss ich wohl eine VM aufsetzen - Mist!

    Danke schon mal! Wenn noch jemand ne Idee hat ich würde mich Mega freuen
  • Du solltest nicht über den Professor meckern, sondern lieber das Ganze als Herausforderung ansehen. Du kannst den Simulator in einer virtuellen Umgebung laufen lassen, oder einen Rechnerraum in der Uni besuchen. Bei beiden Lösungsansätzen lernst du wahrscheinlich eine Menge. Dein Gejammere erinnert mich an mein Studium bzw. Uni-Zeit:
    • Wir mussten unser Programmierpraktikum in Pascal unter DEC Ultrix mit einer mangelhaften API-Dokumentation durchführen. Internet gab's noch nicht und an eine Programmierung auf dem Privatrechner war überhaupt nicht zu denken. Schon allein die Übertragung der Dateien von zu Hause in die Uni wäre recht kompliziert gewesen. Ca. ein Jahr danach habe ich eine Programmierer-Hilfskraftstelle in C++ auf den gleichen Rechnern gehabt. Die hat mir viel gebracht, z. B. einen Großteil meiner Unix-Kenntnisse und meine Vorliebe für den Vim.
    • Als Mitarbeiter haben wir gerne die Aufgabe gestellt, „Hello World“ zu programmieren und auszuführen. Das war für viele Studenten eine Mega-Aufgabe, wenn sie das zu Hause gemacht haben. Z. B. Compiler einrichten und aufrufen schütteln viele nicht so einfach aus dem Arm.
    Was machst du später im Berufsleben, wenn dein Arbeitgeber das von dir verlangt?

    BTW.: Auch wenn das Beamtentum nicht immer optimal ist, erachte ich es für viele Berufsgruppen (z. B. Professoren oder Richter) für nahezu notwendig, weil es deren Unabhängigkeit sicherstellt.

    Die „Sturheit“ deines Professors kann ich übrigens gut verstehen. Du bist nicht mehr in der Schule sondern an einer Uni. Ich würde in dieser Situation genauso handeln wie er.
    „Meine Komplikation hatte eine Komplikation.“
  • macmoonshine schrieb:

    Du solltest nicht über den Professor meckern, sondern lieber das Ganze als Herausforderung ansehen. Du kannst den Simulator in einer virtuellen Umgebung laufen lassen, oder einen Rechnerraum in der Uni besuchen. Bei beiden Lösungsansätzen lernst du wahrscheinlich eine Menge. Dein Gejammere erinnert mich an mein Studium bzw. Uni-Zeit:
    • Wir mussten unser Programmierpraktikum in Pascal unter DEC Ultrix mit einer mangelhaften API-Dokumentation durchführen. Internet gab's noch nicht und an eine Programmierung auf dem Privatrechner war überhaupt nicht zu denken. Schon allein die Übertragung der Dateien von zu Hause in die Uni wäre recht kompliziert gewesen. Ca. ein Jahr danach habe ich eine Programmierer-Hilfskraftstelle in C++ auf den gleichen Rechnern gehabt. Die hat mir viel gebracht, z. B. einen Großteil meiner Unix-Kenntnisse und meine Vorliebe für den Vim.
    • Als Mitarbeiter haben wir gerne die Aufgabe gestellt, „Hello World“ zu programmieren und auszuführen. Das war für viele Studenten eine Mega-Aufgabe, wenn sie das zu Hause gemacht haben. Z. B. Compiler einrichten und aufrufen schütteln viele nicht so einfach aus dem Arm.
    Was machst du später im Berufsleben, wenn dein Arbeitgeber das von dir verlangt?

    BTW.: Auch wenn das Beamtentum nicht immer optimal ist, erachte ich es für viele Berufsgruppen (z. B. Professoren oder Richter) für nahezu notwendig, weil es deren Unabhängigkeit sicherstellt.

    Die „Sturheit“ deines Professors kann ich übrigens gut verstehen. Du bist nicht mehr in der Schule sondern an einer Uni. Ich würde in dieser Situation genauso handeln wie er.
    Im Berufsleben muss ich mir dann ne VM aufsetzten. Ich wollte nicht jammern sondern nur irgendeine schönere Lösung haben.

    Rechnerraum besitzt unsere Uni nicht. Wüsste nicht mal was das ist. Wir machen das auch während der Vorlesung - da wir leider Anwesenheitspflicht haben kann ich da auch nicht sonst wo sein. Wir sind auch keine normale Hochschule sondern eine Duale. Sprich man kommt da nur hin, wenn man einen Arbeitgeber hat. (Duales Studium halt). Auf den Dienstrechner will ich das nicht machen, weil ich solche netten Mails der IT vermeiden will.

    Dann danke euch. Da bleibt wohl nichts anderes als Ubuntu in ner VM. Ich berichte dann wie das ganze läuft.
  • So ich habe mir jetzt in eine VM Ubuntu 16.04.3 LTS installiert. Da die IDE darf. Es funktionieren keine Pfeiltasten in der IDE aber das Problem ist bekannt und wird wahrscheinlich nicht mehr gefixt werden. Direkt auf Mac wäre mir lieber gewesen aber egal.

    Ansonsten läuft es relativ flüssig. Die IDE kann dort direkt aus dem Ubuntu Store geladen werden.

    Für virtuelle Zwecke reicht es aber wenn man richtige Hardware anschließen will wird es schwieriger.

    Danke an Alle!
  • nussratte schrieb:

    Deine Uni hat keine Rechnerräume und du weißt nicht was das ist?

    Verdammter Mist wie lange habe ich geschlafen? Welches Jahr haben wir? Wie alt bin ich?
    ein Amerikanischer Fernsehprediger hatte doch schon mal festgestellt, dass die Welt im Jahr 2000 untergegangen ist. Alles weitere wäre eine Simulation des Teufels…
    snafu
    :() { :|: &};:
    sometimes i dream in hex
    Obey gravity! Because its a law!
  • macmoonshine schrieb:

    BTW.: Auch wenn das Beamtentum nicht immer optimal ist, erachte ich es für viele Berufsgruppen (z. B. Professoren oder Richter) für nahezu notwendig, weil es deren Unabhängigkeit sicherstellt.

    Um mal ein bißchen Erbsen zu zählen…

    Gerade Richter sind, um eben diese Unabhängigkeit zu wahren, _keine_ Beamte. Beamte sind weisungsgebunden. Und genau das will man ja bei Richtern vermeiden, daß ein Vorgesetzter ihnen das Urteil vorschreiben kann.

    Richter sind eine vollkommen eigenständige Gruppe.

    Bei Professoren ergibt sich deren Freiheit nicht aus dem Beamtenstatus, sonders aus Art. 5 Abs. 3 GG: "Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei."


    Das nur mal so am Rande bemerkt.
    Das iPhone sagt: "Zum Antworten streichen". Wie? Echt Jetzt? Muß ich erst die Wohnung streichen!?
  • nussratte schrieb:

    Deine Uni hat keine Rechnerräume und du weißt nicht was das ist
    Naja, bei einer dualen Ausbildung kann es schon sein, dass Du abends / am Wochenende an einem Standort Vorlesungen hast, an dem Deine (private) Hochschule nur Vorlesungsräume und vielleicht noch ein Büro hat.

    Die Studenten arbeiten im Regelfall auf Rechnern des ausbildenden Unternehmens oder privaten Geräten. „Rechnerräume“ sind da nicht vorgesehen...

    Mattes
    Diese Seite bleibt aus technischen Gründen unbedruckt.
  • MyMattes schrieb:

    nussratte schrieb:

    Deine Uni hat keine Rechnerräume und du weißt nicht was das ist
    Naja, bei einer dualen Ausbildung kann es schon sein, dass Du abends / am Wochenende an einem Standort Vorlesungen hast, an dem Deine (private) Hochschule nur Vorlesungsräume und vielleicht noch ein Büro hat.
    Die Studenten arbeiten im Regelfall auf Rechnern des ausbildenden Unternehmens oder privaten Geräten. „Rechnerräume“ sind da nicht vorgesehen...

    Mattes
    Bei uns läuft es etwas anders aber ähnlich. Wir arbeiten 3 Monate und studieren 3 Monate. 1 Semester sind jeweils 3 Monate. Das in Wechsel und über 3 Jahre. Im Endeffekt haben wir einen Bachelor mit 210 Punkten.

    Unsere Hochschule ist relativ groß. Aber im Vergleich zu anderen sehr klein. Ein Gebäude mit 6 Etagen. Rund 2000 Studierende dort. Aber nie gleichzeitig.

    Wir haben zwar unsere Dienstrechner aber da sollte man nicht jegliche Software drauf hauen.
  • torquato schrieb:

    macmoonshine schrieb:

    BTW.: Auch wenn das Beamtentum nicht immer optimal ist, erachte ich es für viele Berufsgruppen (z. B. Professoren oder Richter) für nahezu notwendig, weil es deren Unabhängigkeit sicherstellt.
    Um mal ein bißchen Erbsen zu zählen…

    Gerade Richter sind, um eben diese Unabhängigkeit zu wahren, _keine_ Beamte. Beamte sind weisungsgebunden. Und genau das will man ja bei Richtern vermeiden, daß ein Vorgesetzter ihnen das Urteil vorschreiben kann.

    Richter sind eine vollkommen eigenständige Gruppe.

    Bei Professoren ergibt sich deren Freiheit nicht aus dem Beamtenstatus, sonders aus Art. 5 Abs. 3 GG: "Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei."


    Das nur mal so am Rande bemerkt.
    Stimmt, bei den Richtern hast du Recht, wobei es extrem viele Überschneidungen gibt. Natürlich ergibt sich die Forschunsfreiheit eines Professors nicht aus seinem Beamtenstatus, es unterstütz sie aber. Ein angestellter Professor, vielleicht auch noch an einer privaten Uni, hat sicherlich nicht so viele Freiheiten.
    „Meine Komplikation hatte eine Komplikation.“
  • macmoonshine schrieb:


    Natürlich ergibt sich die Forschunsfreiheit eines Professors nicht aus seinem Beamtenstatus, es unterstütz sie aber. Ein angestellter Professor, vielleicht auch noch an einer privaten Uni, hat sicherlich nicht so viele Freiheiten.

    Für einen an einer Privateinrichtung angestellten Lehrer gilt diese Grundgesetznorm aber ja auch gar nicht. Ein Beamtenstatus schafft insofern Freiheit, indem damit natürlich eine gewisse finanzielle Freiheit einhergeht.
    Das iPhone sagt: "Zum Antworten streichen". Wie? Echt Jetzt? Muß ich erst die Wohnung streichen!?
  • torquato schrieb:

    macmoonshine schrieb:

    Natürlich ergibt sich die Forschunsfreiheit eines Professors nicht aus seinem Beamtenstatus, es unterstütz sie aber. Ein angestellter Professor, vielleicht auch noch an einer privaten Uni, hat sicherlich nicht so viele Freiheiten.
    Für einen an einer Privateinrichtung angestellten Lehrer gilt diese Grundgesetznorm aber ja auch gar nicht. Ein Beamtenstatus schafft insofern Freiheit, indem damit natürlich eine gewisse finanzielle Freiheit einhergeht.
    Exakt, und das strengere Kündigungsrecht für den Arbeitgeber trägt auch dazu bei.
    „Meine Komplikation hatte eine Komplikation.“