iOS-App Ausgabenlog

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  • iOS-App Ausgabenlog

    Hallo zusammen!

    Vor langer Zeit hatte ich mit der App begonnen, um einfach für mich meine
    Ausgaben erfassen zu können und etwas Praxis mit iOS zu bekommen.
    Selbst nutze ich die App nun schon fast zwei Jahre und habe sie schrittweise
    erweitert.

    Einfachere Eingabe

    Eine wesentliche Motivation war, dass eine damals noch von mir genutzte App
    nicht mehr passend war. Die App bot keine ordentliche Eingabe im Betragsfeld.
    Es gibt zwar eine Einfügemarke; aber die hat offenbar keinen Effekt; Zahlen
    werden hinten angefügt und die Marke springt dann wieder an das Ende. Da
    ich viele andere Funktionen der App nicht benötige und sich das Abo daher für
    mich nicht lohnte, habe ich mir etwas selbst gebaut. Die App bietet auch eine
    spezielle Tastatur für die Eingabe des Betrags, die in den Einstellungen abschaltbar
    ist - dann wird die normal Tastatur genutzt.

    Mir war auch wichtig, dass ich nicht viel Tippen muss. Dafür wird das Eingabefeld
    sofort aktiv und aus einer Liste mit Vorschlägen kann ich per Doppeltipp Daten
    übernehmen. Das hilft mir sehr bei den wiederkehrenden Ausgaben. Bei den
    Vorschlägen ist noch Potential für Verbesserungen. Aber auch Export und mehr
    Konfigurationsmöglichkeiten sind geplant.

    Zuvor hatte ich meine Ausgaben am Desktoprechner protokolliert und musste
    mir nach dem Einkauf merken, dass ich das später am Computer nachtrage.
    Ich wollte stattdessen lieber direkt beim Einkauf die Eingaben machen. Das bot
    nun auch neue Möglichkeiten: mit Hilfe der Ortungsfunktionalität kann die App
    für den Eintrag als Empfänger nun auch Geschäfte in der Nähe vorschlagen.

    Corona hat die Weiterentwicklung dann eine zeitlang gebremst. Seit dem vorigen
    Frühjahr zahle ich kaum noch bar. Ich hatte aber immer nur Barausgaben erfasst
    und das auch dann nicht geändert. Später hatte ich mich entschieden, in der App
    noch Felder für Kategorie und Konto einzufügen. Die Daten können nun ordentlich
    erfasst werden. Geplant sind natürlich noch die Möglichkeit, die Kategorien und Konten
    vom Anwender definierbar zu machen. Außerdem möchte ich es dem Anwender
    ermöglichen, gezielt Felder auszublenden.

    Im Laufe der Zeit ist die App komplexer geworden als gedacht. Unter anderem weil
    ich versucht hatte, das UI beim iPad anzupassen, was nur suboptimal gelungen ist.
    Erst kürzlich wurde mir noch einmal bewusst, dass es bei der Settings-App ja
    auch mit Master- und Detail-Sicht nebeneinander geht. Und zuletzt hatte ich
    die Hierarchie der Views in der Detailsicht geändert (View-Hierarchie nachträglich ändern).

    Gerade habe ich gesehen, dass ich auf meinen Beitrag zu Problemen mit der
    selbst erstellten Tastatur keine Ergänzung (Layout-Probleme bei Änderung der Orientierung)
    geschrieben habe. Ich versuche das die kommenden Tage nachzuholen.
    Kurzform: es funktionierte am Ende mit einer komplett programmatischen Lösung.

    Gescheitert bin ich am Thema InApp-Purchase. Trotz der vielen Beiträge hier im
    Forum und anderswo im Internet war mir das alles zu kompliziert und als ich dann
    nach wiederholten Versuchen keinen Erfolg hatte die App inklusive OpenSSL für
    die Prüfung des Receipts zum Laufen zu bekommen, habe ich mich entschieden,
    dort vorerst keine weitere Zeit rein zu stecken.

    Bitte schaut sie euch mal an!

    Die App ist unter Ausgabenlog zu finden. Bis inkl. kommenden Dienstag bleibt die App
    kostenlos. Es würde mich freuen, wenn andere aus dem Forum mal einen Blick drauf
    werfen und etwas Feedback liefern. Wer das hier erst später liest, kann sich aber
    gerne noch melden und ich versuche, einen Promo-Code zu erstellen.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Marco
  • Ich habe einmal ein bißchen mit der App gespielt und fände interessant, wenn Du, @marcoo, 1-2 Worte zur Realisierung sagen würdest: Ich vermute - aus Deinen verlinkten Beiträgen, dass Du die App unter SwiftUI entwickelt hast? Wie legst Du die Daten ab, nutzt Du Core Data? Vielleicht gibt es da ein paar Erkenntnisse, die Du teilen magst.

    Insgesamt sieht man der App noch "work in progress" an, aber das muss ja nicht schlimm sein. Neben Punkten, die persönlicher Geschmack sein mögen, hier Dinge, die ich merkwürdig finde:
    • In der Erfassungsmaske passen Scrollbars nicht mit dem scrollbaren Bereich zusammen. Keine Ahnung, wie Du das geschafft hast :) Zumindest bei mir enden die Scrollbars unten deutlich vor dem Ende der View
    • Bei Nutzung eines Vorschlages werden weder Konto noch Kategorie übernommen
    • Die geschachtelten ScrollViews (Vorschläge in Erfassungsmaske) führen bei mir zu "sperrigem" Scrollverhalten und irgendwann hatte ich auch doppelte Scrollbars - bekomme ich gerade nicht reproduziert
    Ich habe mir die App allerdings nur auf dem iPhone angeschaut.

    Persönlich habe ich keinen Bedarf an einem Ausgabentracker, aber ich könnte mir vorstellen, dass potentielle Benutzer hauptsächlich nach der Export-Funktion schreien werden (wie oben schon erwähnt). Aber es ist ja eine "Erstveröffentlichung" und eine primär aus Eigenbedarf geschriebene App ... BTDT.

    Mattes
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  • Hallo Mattes!

    Danke für das Ansehen und die Rückmeldungen.
    Das mit den Scrollbars war mir nicht aufgefallen. Ich vermute, dass es damit zu tun hat, dass ich die Größe der View
    ändere, wenn die Tastatur eingeblendet wird.
    Übernahme von Konto und Kategorie sollte ich schnell hinbekommen.

    Bei den Vorschlägen hatte ich schon überlegt, diese auszulagern. Das widerspricht allerdings meinem Ziel,
    möglichst wenige Bedienschritte zu erfordern. Kommt vielleicht trotzdem, weil man einfach zu wenige
    Vorschläge sieht.

    Zur Umsetzung:
    - Als Programmiersprache nutze ich Swift.
    - Kein SwiftUI! Meinen bisherigen Erfahrungen nach wäre das vielleicht besser. Zumindest musste ich mich
    dort nicht selbst darum kümmern, dass die Tastatur das Eingabefeld verdeckt. Aber ich hatte schon das meiste
    "fertig" bevor ich mich näher mit SwiftUI beschäftigt habe.
    - Da ich schon vor langer Zeit anfing, war ursprünglich iOS 12 Mindestvoraussetzung. Ich habe erst kürzlich
    auf 14 erhöht. Sonst hätte ich selbst noch die Piktogramme für ältere Versionen bereitstellen müssen. Ich
    hatte da zwar schon ein paar gefunden, aber die Standards fand ich besser.
    - Die Daten stehen einfach im JSON-Format in einer Datei. Geplant war, diese Datei aufzuteilen, um eine begrenzte Größe
    für die aktuellen Daten zu haben. Bisher hatte ich aber auch bei der Debug-Version keine Performanceprobleme
    bemerkt, so dass ich das noch aufgeschoben habe. Ich überlege, die Daten mittelfristig doch verschlüsselt abzulegen.
    Wenn ich mich an diese Umstellung mache, kommt vermutlich auch die Aufteilung.

    Erkenntnisse:
    - Ich bin immer wieder überrascht, dass sich auf der einen Seite einige Dinge so super einfach umsetzen lassen
    und andere so schwer. Z.B. bei der Tastatur. Zuerst fielen mir ja Probleme auf, die selbstentwickelte Tastatur
    auch beim Wechsel der Orientierung ordentlich darzustellen. Durch das unterschiedlichen Layout ergab sich bei
    horizontaler Darstellung ein weißer Streifen. Und als ich später mit großen Schriften und mehr Eingabenfeldern
    getestet hatte, habe ich mich gewundert, dass jeder Entwickler selbst dafür sorgen muss, dass die Tastatur nicht
    das gerade aktive Eingabefeld verdeckt. Dabei wäre es doch zumindest bei Nutzung von Autolayout möglich,
    dass es automatisch passiert. Irritierend finde ich auch, dass der Datepicker den Wochentag nicht per Option
    anzeigt.
    - Mir scheint auch, dass man bei UIKit ganz leicht Fehler produzieren kann, die nicht offensichtlich sind und
    entsprechend schwer zu finden. Ich habe mich zumindest immer wieder einige Stunden mit einem kleinen
    Problem beschäftigt, das oft einfach zu beheben war. Das ist aber vielleicht auch ein Problem mangelnder
    Erfahrung. Erinnert mich trotzdem daran, dass ich in den 90ern bei Java dachte "Was soll ich mit der Sprache?
    Die bietet nicht soviel neues und die Compilermeldungen sind noch unverständlicher als bei C++." Und genau
    wie bei dem typischen C-Fehler "if (x = NULL) {}": die Tools könnten so unsinnige Dinge zumindest melden.
    - Bei dieser App habe ich mich mit meinen Wünschen beschäftigt, aber mir trotzdem auch immer wieder angesehen,
    wie es sonst in iOS-Apps umgesetzt ist. Mir ist schleierhaft, warum man so oft erst einmal ein Textfeld aktivieren
    muss. Gerade auch wenn bei einer App die Suche die Hauptfunktionalität ist. Ich nutze häufig Leo und möchte nur
    äußerst selten das vorige Suchergebnis erneut ansehen. Aus meiner Sicht muss ich in 99,9999% der Fälle unnötig
    in das Suchfeld tippen, um meine Eingabe zu starten.
    - Als ich mit der App gestartet bin, war der Aufbau noch einfacher. Ich hatte nur ein NavigationController mit
    Liste -> Details und habe das dann auf Intro -> Liste -> Details erweitert. Um dann Einstellungen unterzubringen,
    habe ich den TabBarController eingefügt. Ich bin nicht so ganz glücklich damit, dass der soviel Platz belegt – evtl.
    ändere ich das noch einmal.

    Gerade fällt mir noch etwas ein, was voriges Jahr ein Thema war: kann ich Daten aus der Wallet übernehmen?
    Nein. Einerseits finde ich es gut, dass Apps nicht auf alle Daten zugreifen können. Aber bei iOS muss der Anwender
    bei vielem zustimmen. Das könnte man auch bei der Wallet machen. Das wäre natürlich auch für andere Finanzapps
    sinnvoll. Und eigentlich wäre ein offener Standard für Bezahlungen, der auch den Bon umfasst ganz toll. Lidl macht
    das mit der eigenen App. Aber sonst habe ich das noch nicht gesehen. Das sind Themen, die mir zu komplex sind.


    Grüße
    Marco
  • Hallo @marcoo,

    Gratuliere zu deiner App! Ich arbeite lustigerweise gerade an einer ähnlichen App (allerdings mit SwiftUI). Ein Hobby-Projekt, um meinem großen Ziel, endlich mal eine meiner duzenden Neben-Projekte in den Store zu bekommen, näher zu kommen. Hoffentlich kann ich sie in einigen Monaten auch vorstellen ;)

    Ich habe noch nicht viel Zeit gehabt, um deine App ausführlich zu testen. Spontan finde ich den schlanken Design-Ansatz (z.B. die Ausgabenliste) im Vergleich zu den vielen völlig überfrachteten Apps angenehm. Ein paar Feinschliffe im Design, wie @MyMattes auch schon angedeutet hat, würden das ganze allerdings sicherlich noch aufwerten. Gerade z.B. das Eingabe-Formular sieht etwas "altmodisch" aus - sieh dir doch mal die Eingabemasken an, die SwiftUI mittels Form generiert. Da wird die Display-Breite meist voll ausgenutzt und die Texte / Touch-Areas sind größer, nur mal als Anregung.

    Viele Grüße
  • marcoo schrieb:

    Nutzt du evtl. nicht den deutschen AppStore? Die App ist bisher nur dort verfügbar.

    Wenn dem so ist, aus welchen würdest du sie laden wollen?

    Das ist korrekt, ich verwende den Schweizer App-Store. Ich würde einfach die Schweiz und Österreich mit connecten. Ist die selbe Sprache und selbe Mentalität. Macht daher keinen zusätzlichen Aufwand.

    Eigentlich wollte ich mir ein paar Bildchen von der App ansehen. Das hatte ich hinter dem Link vermutet. Wenn Du Sie zum Download freigibst, ist mir es auch recht.
  • MyMattes schrieb:


    • In der Erfassungsmaske passen Scrollbars nicht mit dem scrollbaren Bereich zusammen. Keine Ahnung, wie Du das geschafft hast :) Zumindest bei mir enden die Scrollbars unten deutlich vor dem Ende der View
    • Bei Nutzung eines Vorschlages werden weder Konto noch Kategorie übernommen
    • Die geschachtelten ScrollViews (Vorschläge in Erfassungsmaske) führen bei mir zu "sperrigem" Scrollverhalten und irgendwann hatte ich auch doppelte Scrollbars - bekomme ich gerade nicht reproduziert

    Zu den ScrollViews: da hatte ich tatsächlich nicht einbezogen, dass die TabBar unterhalb des Views sichtbar ist
    und deren Höhe mitgerechnet werden muss. Um die Schachtelung habe ich mich noch nicht gekümmert. Wie
    schon geschrieben, werde ich das evtl. noch machen.

    Kategorie und Konto werden nun übernommen.
  • Merci, habe Sie mir kurz angesehen. Muss sagen, recht spartanisch. Mir würde da aber dennoch ein paar Punkte fehlen.

    1. Was machst Du, wenn Du in ein anderes Land mit einer anderen Währung kommst? Der Euro erschlägt zwar vieles, aber selbst in Europa und der EU hat man noch unterschiedliche Währungen. Mit Corona, wird zwar derzeit nicht mehr viel gereist, aber es gibt im Sommer sicher wieder Leute, die bspw. in Kroatien (mit Ihrem Kuna) Ferien machen wollen. Auch wenn Du ohne Wechselkurse schaffst, wäre es da schön, wenn man wüsste, in welcher Währung die Ausgaben getätigt wurden.
    2. Eine Liste ist schön und gut. Aber wenn man die App verwendet, wird sie irgendwann doch lang. Hier wäre es schön, wenn man hier etwas zusammen fassen kann, bspw. nach Kategorien, Monaten/Jahren um eine übersicht über seine Ausgaben zu haben. Eine kleine Darstellung, wie sich die Ausgaben einer Kategorie im Zeitablauf verändert haben, wäre darüber hinaus doch recht fein.


    Was mir darüber direkt noch aufgefallen ist, dass beim zweiten Programmstart, die App direkt abgebrochen ist. Vielleicht hier mit ein paar Konstellationen etwas testen.