13 pin Stecker über iOS-App ansteuern

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  • 13 pin Stecker über iOS-App ansteuern

    Hallo in die Runde,

    ich überlege aktuell ein Bauprojekt zu starten, dass mir meinen Arbeitsalltag einwenig erleichtern soll. Meine Kenntnisse sind jedoch sehr eingeschränkt was die Kommunikation zwischen einem IPhone und einem Controller anbetrifft. Daher will ich hier mal abtasten was dazu alles erforderlich ist (Machbarkeit/ Aufwand/ Kosten).

    Den 13 bzw. 7 poligen Stecker findet man an Anhängern, damit wird u.a. die Beleuchtung (Blinkenlicht li und re, Bremslicht, Rückfahrscheinwerfer, Warnblinklicht, Standlicht, Nebelschlusslicht) bestromt.
    Normalerweise findet die Enrgieversorgung über das Zugfahrzeug statt. Alternativ möchte ich an dem Anschlussstecker des Anhängers ein 12V-Akku anschließen und die Ansteuerung der einzelnen Beleuchtungen über das Smartphone (iOS) realisieren.
    Der Aufbau wäre dann ähnlich wie hier (sgaf.de/content/tester-fuer-ah…htung-selbstgebaut-404183) beschrieben, nur das Modul zur Ansteuerung über das Smartphone fehlt mir noch.

    Jetzt die Frage was ich dazu alles benötige. Sicherlich ein Modul, dass die einzelnen Pins ansteuern kann und W-Lan, oder Bluetooth fähig ist. Ich bevorzuge eig. W-Lan habe aber gelesen, dass es wohl über Bluetooth in Verbindung mit iOS einfacher sein könnte. Ist das richtig? Weiterhin wäre da meine Frage welches explizite Teil käme dazu für mich in Frage? Es sollte nicht zu groß sein, da ich als Akku einen Akkuschrauber nehmen möchte, da dieser bereits ein praktisches Gehäuse mit aufladbarem und wechselbarem Akku umfasst. Bohrfutter und Elektromotor kann raus. Dafür wäre dann Platz für ein Wifi, oder Bluetoth-Modul, sowie evtl weitere erforderliche Teile (Klemmleiste etc.) Notfalls müsste ich halt an dem Gehäuse außen anbauen.
    Irgendwie muss ich dem Controller auch noch mitteilen können, welche Lampen leuchten sollen. Dazu ist dann sicher eine App erforderlich. gibt es da Apps die quasi vorkonfiguriert sind, oder müsste ich eine komplette App schreiben (schreiben lassen)?

    Ich habe gelesen dass es Module gibt mit denen man LED-Streifen ansteuern kann. Könnte man diese nutzen und abwandeln?


    Ansonsten bin ich auch dankbar für weitere Hinweise, oder Punkte an die ich bisher nicht gedacht habe.
    Ich freu mich auf die Antworten.

    Viele Grüße
    Tobias
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    ich würde für die Ansteuerung einen ESP8266 nehmen. Das ist ein Microcontroller den es für ein paar Euro mit WLAN-Modul und USB-Anschluss gibt. Auf dem läuft sogar Python und mit VS-Code gibt‘s auch eine brauchbare IDE dafür.

    Auf dem Ding kannst du locker einen kleinen Web- / Socketserver betreiben.

    Lasten lassen sich sehr gut mit einem ULN2803 schalten. Ich weiß aber nicht, ob die Leistung für Autolichter ausreicht. Mit einem Breadboard, ein paar Kabeln und den Bauteilen kannst du so eine die Schaltung gut ausprobieren.
    „Meine Komplikation hatte eine Komplikation.“
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    Hallo Tobias,

    wenn Du den Aufwand gering halten möchtest, dann setze einen Raspberry oder Arduino ein. Beide lassen sich mit einem Bluetooth Dongle ausrüsten. Der Arduino ist für Anfänger "leichter" zu programmieren weil es zu diesem einige online Simulatoren gibt. Mit diesen lassen sich, die Skripte welche die Steuerung der einzelnen Leitungen übernehmen, im Vorfeld einfach testen. Der Raspberry hat den Vorteil, dass das Einsatzgebiet wesentlich universeller ist.

    Diese Aussagen bzgl. o.g. Hardware ist sehr simple gehalten. Weitere Informationen bitte auf den Herstellerseiten recherchieren.

    Mit dem iPhone lassen sich via WLAN oder Bluetooth diese Skripte dann starten.

    Mal kurz zusammengefasst - machbar ist fast alles. 8)
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    Naja, ein Relais braucht ja nun auch bisschen Strom und ist wegen der Entladung der Spule auch nicht unproblematisch.

    Beim ULN2801A kann man auch mehrere Ausgänge parallel schalten, um die Leistung zu steigern. Ein Ausgang schafft 0,5A und der verträgt bis 50V. Der Chip kostet unter einem Euro. Beispielschaltungen füt RasPis und Microcontroller gibt es genug im Internet.
    „Meine Komplikation hatte eine Komplikation.“
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    Vorab möchte ich mich schonmal für eure sehr hilfreichen Antworten bedanken.

    Ich habe mich daraufhin natürlich weiter belesen und einige Youtube Videos angesehen.
    Der ESP8266 macht mir einen sympatischen Eindruck für mein Projekt. Er scheint recht klein zu sein und der Preis ist super. Das Programmieren scheint recht komplex zu sein, allerdings habe ich bereits eine Seite gefunden bei der ebenfalls 8 Lampen damit angesteuert werden (az-delivery.de/blogs/azdeliver…-esp8266-8-lampen-steuern).
    Vielleicht kann ich das sogar 1:1 übernehmen. Kurze Verständnisfrage noch zum ESP8266: Solange wie der ESP8266 über einen Akku mit Energie versorgt wird und ein entsprechendes Programm drauf geladen ist kann ich über das Smartphone eine W-Lan Verbindung aufbauen (Bspw. über die Blynk-App) ,oder kann die Verbindung nur über einen W-Lan-Heimnetzwerk aufgebaut werden?
    Welche App zur Kommunikation mit dem ESP8266 empfehlt ihr?

    Über die o.g. Seite bin ich auch auf das 8 Kanal Relais (amazon.de/AZDelivery-8-Relais-…JTGVAM5P1FZP8VJR64KH&th=1) gestoßen.
    Dieser ist leider ziemlich groß. Ich nehme an der ULN2803 soll als Alternative dienen. Der ULN2803 ist schön kompakt und würde sich daher gut in ein Akkuschraubergehäuse integrieren. Ich kann mir aber momentan nicht vorstellen dort direkt die 12V Leuchtmittel anzuschließen. Oder wie genau kann ich den integrieren?

    Ein weiteres Problem scheint mir noch die Energieversorgung. Könnt ihr mir einen geeigneten Spannungswandler empfehlen? Wenn ich das richtig gelesen habe findet die Spannungsversorgung über den USB-Anschluss statt d.h. ich benötige nicht nur einen Spannungswandler sondern auch eine Adaptierung auf ein USB-Kabel.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TMOtto ()

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    TMOtto schrieb:

    ...

    Über die o.g. Seite bin ich auch auf das 8 Kanal Relais gestoßen.
    Dieser ist leider ziemlich groß. Ich nehme an der ULN2803 soll als Alternative dienen. Der ULN2803 ist schön kompakt und würde sich daher gut in ein Akkuschraubergehäuse integrieren. Ich kann mir aber momentan nicht vorstellen dort direkt die 12V Leuchtmittel anzuschließen. Oder wie genau kann ich den integrieren?

    Ein weiteres Problem scheint mir noch die Energieversorgung. Könnt ihr mir einen geeigneten Spannungswandler empfehlen? Wenn ich das richtig gelesen habe findet die Spannungsversorgung über den USB-Anschluss statt d.h. ich benötige nicht nur einen Spannungswandler sondern auch eine Adaptierung auf ein USB-Kabel.
    Du solltest Dir erst selbst einmal ein Schaltbild/-plan erstellen. Danach überprüfen ob Dein gewünschtes Ergebnis damit erzielt wird und dann die benötigten Elemente zusammenstellen.

    Es gibt viele Elektronikanbieter im Netz - nicht nur .... . Diese führen i. d. R. ein großes Sortiment an elektronischen Bauteilen in verschiedensten Ausführungen. Da findest Du bestimmt etwas, auch hinsichtlich Baugröße bzw. Anzahl der Relais usw.. Ist im Grunde meist auch eine Preisfrage.

    Anhand der Rückmeldungen wirst Du sicherlich erkannt haben, dass da jeder seine Vorlieben hat. Es bringt Dir am meisten, wenn Du zielorientiert an die Lösung herangehst und in diesem Zusammenhang offene Fragen zur Diskussion stellst.

    Für den RasPi und Arduino existieren viele Bücher in denen Beispiele für verschiedenste Schaltungen erklärt werden und worauf dabei zu achten ist. Ob dies für den ESP8266 auch zutrifft weiß ich nicht, aber ich gehe mal davon aus. An Deiner Stelle würde ich da mal ein wenig stöbern. Sicherlich ist ein Buch eine weitere Kostennote, aber es vermittelt Wissen von verschiedenen Standpunkten aus. Naja - sagen wir mal wenn es gut geschrieben und recherchiert ist. Auf jeden Fall wird Dir Grundwissen vermittelt.

    Sicherlich kann man den USB-Port als Spannungsquelle nutzen, warum nicht? Jedoch gibt es auch hier Grenzwerte, welche nicht überschritten werden sollten. Dazu ist es jedoch wichtig zu wissen, welche Werte abgedeckt werden müssen - Stichwort Schaltplan.
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    Spannungswandler gibt‘s z. B. beim Buchhändler oder beim Elektronikversender als fertige Module. Ich würde für den Anfang einen günstigen nehmen. Wenn du Akkus / Batterien verwenden willst, kannst vielleit auch einfach ein passendes Batteriegehäuse nehmen und dir die Wandlung ersparen. Stromversorgung über den USB-Anschluss ist auch möglich und reicht vollkommen aus.

    Als Software kannst du einen Webserver verwenden. Da gibt es fertige Module. In dem Fall ist die Steuerungssoftware einfach dein Safari auf dem iPhone.

    Ich würde erstmal mit so einem Modul, ein paar LEDs und Widerständen herumexperimentieren. Da lernst du mehr, als dir hundert Forenschreiber dir beibringen können, und es macht auch noch Spaß.
    „Meine Komplikation hatte eine Komplikation.“
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    Ich hab im Anhang mal einen Stromlaufplan gehangen. Ich hoffe der passt so halbwegs (ist nicht gerade meine Begabung :whistling: )

    Ich hab mir überlegt doch auf einen 18V Akku zu gehen, weil ich aktuell zwei 4Ah ProCore Akku besitze und somit nicht noch extra in einen gesonderten Akku investieren muss.
    Für die Anbindung gibts super Adapterplatten (ebay.de/itm/Adapter-fur-Bosch-…2104a8:g:ixcAAOSwe3ddHoa-) bei Ebay - die schraube ich einfach auf eine Schaltungsbox in der die restliche Elektronik sein wird. Da die Anhänger aber mit 12V arbeiten muss noch ein Spannungswandler rein (von 18V auf 12V). Dafür habe ich bisher den (conrad.de/de/p/joy-it-com-mosf…ngswandler-1-2176924.html) im Sinn. Evtl. lass ich mich nochmal bei Conrad für den richtigen Spannungswandler beraten. Es ist vielleicht wichtig, dass die Spannung konstant gehalten wird auch wenn die Kapazität abnimmt. Vor dem ESP8266 muss natürlich nochmal die Spannung gesenkt werden auf ca. 3.3V da würde ich mich auch an ein Fachgeschäft wenden, außer ihr habt bereits einen Tipp für mich welcher sich für meinen Zweck sehr gut eignet. Und der Rest ist dem Schaltplan zu entnehmen. Die angedeuteten Leuchtmittel sind natürlich nicht mit in der Box. Ich werde eine 13pin Dose an die Box schrauben und die einzelnen Drähte gehen dann an die Relais.

    Ich hab schonmal versucht ein bisschen mit Fritzing und Tinkercad rumzuexperimentieren, aber leider fehlen da halt immer die richtigen Teile, oder ich stell mich einfach zu harte an.

    Falls ihr noch Anregungen zu meinem Stromlaufplan habt - immer her damit :)

    So ein Modul bestell ich mir jetzt erstmal damit ich ein bissel rumfriemeln kann :thumbsup:
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    Also um die LEDs vor einer evtl. Zerstörung zu schützen, würde ich noch Widerstände hinzufügen.

    Spannungswandler:
    - Joy-it COM-MOSFET Spannungswandler IN 2-36V OUT bis max 36V
    - LM2596S DC-DC einstellbarer Step-Down Spannungsregler Adjustable Power Supply Modul IN 3,2-46V OUT 1,25-35V

    Beide sollten einen Preis von ca. 3€ nicht übersteigen.

    Bedenke Spannungsregler können sehr heiß werden. Du solltest für ausreichend Kühlung sorgen.


    Nachtrag: Da die Regelung der Spannung des 2.'ten Reglers (Steuerung) von evtl. Schwankungen des 1'ten Reglers beeinflusst wird, würde ich diesen direkt an der 18V Quelle betreiben.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OSXDev () aus folgendem Grund: Nachtrag

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    Das mit der Kühlung ist ein guter Hinweis und könnte zum Problem werden. Das Teil soll für den Außeneinsatz gedacht sein. Also auch mal Dreck und Nieselregen abkönnen, daher würde ich an der Box keine Lufteinlässe o.ä. vorsehen. D.h. Die Elektronikbauteile können die Wärme nur an die Luft in der Box abgeben, oder maximal noch direkt an die Box, wenn ich statt Kunststoff eine Metalbox wähle.
    Allerdings hab ich das Teil auch nie lange im Einsatz. Einmal anstöpslen - Hauptschalter an - hinter zur Anhängerbeleuchtung laufen - und einmal alles übers Handy durchschalten - Hauptschalter aus. Also maximal ist das ganze ununterbrochen 5min an. In der Praxis wirds vermutlich eher eine Minute sein. Aber es sollte natürlich auch nicht gleich durchschmoren, wenn man mal vergessen hat den Hauptschalter zu betätigen.
    Ich könnte sonst noch zu Spannungswandlern greifen die bereits einen integrierten Kühlkörper besitzen (LAOMAO DC-DC Wandler einstellbar 4,5-30V 12A Spannungswandler Step down Converter) und diesen dann direkt mit einer Wärmeleitpaste an die Metallbox innen kleben. Die Kosten aber wesentlich mehr.
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    TMOtto schrieb:

    Das mit der Kühlung ist ein guter Hinweis und könnte zum Problem werden. Das Teil soll für den Außeneinsatz gedacht sein. Also auch mal Dreck und Nieselregen abkönnen, daher würde ich an der Box keine Lufteinlässe o.ä. vorsehen. D.h. Die Elektronikbauteile können die Wärme nur an die Luft in der Box abgeben, oder maximal noch direkt an die Box, wenn ich statt Kunststoff eine Metalbox wähle.
    Allerdings hab ich das Teil auch nie lange im Einsatz. Einmal anstöpslen - Hauptschalter an - hinter zur Anhängerbeleuchtung laufen - und einmal alles übers Handy durchschalten - Hauptschalter aus. Also maximal ist das ganze ununterbrochen 5min an. In der Praxis wirds vermutlich eher eine Minute sein. Aber es sollte natürlich auch nicht gleich durchschmoren, wenn man mal vergessen hat den Hauptschalter zu betätigen.
    Ich könnte sonst noch zu Spannungswandlern greifen die bereits einen integrierten Kühlkörper besitzen (LAOMAO DC-DC Wandler einstellbar 4,5-30V 12A Spannungswandler Step down Converter) und diesen dann direkt mit einer Wärmeleitpaste an die Metallbox innen kleben. Die Kosten aber wesentlich mehr.
    Alugehäuse wäre in diesem Fall zu bevorzugen. Du könntest, dann aus Alu-Reststücken quasi eine Wärmeleitung konstruieren. Hierzu einfach ein Ende direkt mit dem Gehäuse verschrauben; Wärmeleitpaste nicht vergessen. Das andere Ende (quasi der Anfang) so verlegen/biegen, dass dieses direkt mit etwas Druck am Spannungsregler anliegt. Auch hier Wärmeleitpaste verwenden und darauf achten, dass keine Kontaktstellen/-brücken entstehen. Evtl. noch einen Alustandfuß gegen verrutschen an dieser Stelle einsetzen. Ist zwar etwas Bastelarbeit aber hierfür reduzierst Du Kosten und die Brandgefahr.
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    Richtig, normalerweise werden dann 12V Birnen vom Anhänger angesteuert. Zum rumfriemeln am Schreibtisch hab ich mir jetzt ein Bündel LED's (amazon.de/gp/product/B07N2238Q…n_title_s00?ie=UTF8&psc=1) mit vorgeschalteten Wiederständen bestellt. Die sind explizit für 12V Spannung ausgelegt ; )

    Als Relais hab ich jetzt zwei verschiedenen bestellt. Theoretisch würde mir ein 'normales' 8Kanal Relais (amazon.de/gp/product/B07MJF9Z4…tle_o02_s00?ie=UTF8&psc=1) reichen, da ich ja nicht extrem viel Schaltsequenzen hab. Will trotzdem mal ein bisschen rumspielen und probieren und hab mir noch ein SSR (amazon.de/gp/product/B08263ST1…tle_o02_s00?ie=UTF8&psc=1) bestellt.

    Thema Alugehäuse ist so eine Sache musste ich feststellen. Die Teile sind ziemlich teuer im Vergleich zu einem aus ABS. Da komm ich günstiger wenn ich in teurere Spannungswandler mit Kühlkörper investiere. Ich werd erstmal probieren und gucken wie warm die tatsächlich werden und notfalls umrüsten/ Thermodynamisch optimieren :D

    Mal noch ne andere Frage gibts eine Art Hauptplatine, also ein Grundgerüst wo man praktikabel den ESP8266, die Spannungswandler und die Relais aufbauen kann und anschließend auch gut in so eine Anschlussdose fest integrieren kann. Oder bleibt mir nichts anderes übrig als irgendeinde schmale hitzebeständige Platte rauszusuchen, die auf die Innenmaße der Anschlussdose zuzuschneiden und Löcher bohren für die Bauteile und mir dann noch Gedanken machen wie ich einen Abstand zwischen der Grundplatte und den einzelnen Bauteilen hinbekomme?

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    TMOtto schrieb:

    ...

    Thema Alugehäuse ist so eine Sache musste ich feststellen. Die Teile sind ziemlich teuer im Vergleich zu einem aus ABS. Da komm ich günstiger wenn ich in teurere Spannungswandler mit Kühlkörper investiere. Ich werd erstmal probieren und gucken wie warm die tatsächlich werden und notfalls umrüsten/ Thermodynamisch optimieren :D

    Mal noch ne andere Frage gibts eine Art Hauptplatine, also ein Grundgerüst wo man praktikabel den ESP8266, die Spannungswandler und die Relais aufbauen kann und anschließend auch gut in so eine Anschlussdose fest integrieren kann. Oder bleibt mir nichts anderes übrig als irgendeinde schmale hitzebeständige Platte rauszusuchen, die auf die Innenmaße der Anschlussdose zuzuschneiden und Löcher bohren für die Bauteile und mir dann noch Gedanken machen wie ich einen Abstand zwischen der Grundplatte und den einzelnen Bauteilen hinbekomme?
    Zum Gehäuse hätte ich einen etwas eher ausgefallenen Rat. ;) Gehe einfach in den Supermarkt und kaufe Dir Gebäck. Dieses gibt es auch in Blechdosen. Damit sorgst Du neben der Bastelei auch für Dein leibliches Wohl bei einer Cafépause.

    Die Wärmeentwicklung musst Du im Auge behalten. Evtl. einen Lüfter im ABS Gehäuse einplanen. Um es auch hier kostengünstig zu halten, schau einfach in alten Geräten nach, da findet sich bestimmt etwas.

    Zu Deiner Frage bzgl. Platinen für Testaufbauten. Einfach mal nach wiederverwendbaren Steckplatinen suchen. Gibt es schon zum Preis von ca. 4€. Diese kannst Du selbstverständlich für den Aufbau nutzen. Ich befürchtet jedoch, dass es da zu einem Problem mit dem Platz im Gehäuse kommen könnte.

    Wenn Du etwas mehr Geld investierst, kannst Du Dir eine Steckplatine bestellen, die sich an die Platzverhältnisse im Gehäuse anpassen lässt.

    Noch ein Hinweis hierzu: Wiederverwendbare Steckplatinen besitzen ein Lochgitter aus Plastik, dieses schützt die Bauteile vor einem Kurzschluss. Steckplatinen, welche sich an die Gehäuse anpassen lassen, weisen dieses Lochgitter aus Plastik normalerweise nicht auf. Für diesem Fall, nicht vergessen die Bauteile zu isolieren oder diese mit nicht leitenden Abstandshalter auf der Platine zu fixieren.

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    Also das mit der Blechdose ist wirklich ein ausgefallener Rat. Mit der Café-Pause klingt gut, aber ich glaube nicht dass so eine Blechbüchse meinen Werkstatt-Anforderungen zwecks Stabilität und Dichtigkeit genügen wird.

    Ich hab jetzt zwei Spannungswandler mit jeweils zwei Kühlkörper hier zu liegen. Ich bin gespannt wie sie sich machen werden.
    Mit Lüfter im Gehäuse bin ich auch noch etwas zurückhaltend, weil ein Wärmeaustausch nach draußen kann eh nicht stattfinden.

    Ich hab jetzt mal die ESP8266 angeschlossen. Habe auch schon auf meinem Smartphone alles vorbereitet, ebenso in der Arduino-Anwendung auf dem PC. Leider kann ich unter Werkzeuge den Port nicht auswählen. Ich glaube es gibt ein Problem bei der Erkennung des ESP8266. Wenn ich es anschließe blinkt die LED vor der W-LAN-Antenne zweimal kurz auf und das wars. Es kommt kein Windows-Ton, oder Anzeige das eine neue Hardware angeschlossen wurde.

    Ich hab jetzt auch naträglich noch manuell den Treiber CP2102 geladen. Leider unverändert beim Anschlißen blinkt die ESP8266 kurz aber ich habe keine Verbindung zum PC. Ich kann die ESP auch nicht im Gerätemanager finden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von TMOtto ()

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    TMOtto schrieb:

    ...


    Ich hab jetzt mal die ESP8266 angeschlossen. Habe auch schon auf meinem Smartphone alles vorbereitet, ebenso in der Arduino-Anwendung auf dem PC. Leider kann ich unter Werkzeuge den Port nicht auswählen. Ich glaube es gibt ein Problem bei der Erkennung des ESP8266. Wenn ich es anschließe blinkt die LED vor der W-LAN-Antenne zweimal kurz auf und das wars. Es kommt kein Windows-Ton, oder Anzeige das eine neue Hardware angeschlossen wurde.


    Ich hab jetzt auch naträglich noch manuell den Treiber CP2102 geladen. Leider unverändert beim Anschlißen blinkt die ESP8266 kurz aber ich habe keine Verbindung zum PC. Ich kann die ESP auch nicht im Gerätemanager finden.
    Schau Dir mal dieses Tutorial an ESP8266 Einführung/Windows/Arduino IDE. Vielleicht hilft es Dir.

    Meines Wissens gibt es auch eine Webseite in der zu zumindest mal mit der Programmierung starten kannst, ohne dass die Hardware zu diesem Zeitpunkt mit dem Rechner verbunden sein muss. Damit könntest Du die Skripte bereits anfertigen und Dich parallel um die Kopplungsproblematik kümmern.