MacBook Backup

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  • MacBook Backup

    Hallo,
    derzeit nutze ich für meinen Mac die Airport TimeCapsule 3TB und TiemMachine als Backup. Die TimeCapsule ist ja schon ein bisschen in die Jahre gekommen und funktioniert eher schlecht als recht.

    Nun suche ich nach Alternativen. Wie könnte man am besten seine Dateien am Mac noch sichern? Lohnt sich die Cloud? Ich habe überlegt mir eine externe Festplatte an die Firtzbox zu hängen aber nach kurzen googeln klingt das doch nicht mehr so nach der besten Idee. Wie macht ihr das?

    Also klar könnte ich mir auch eine NAS hinstellen. Aber das ist für meine Zwecke bisschen oversized. Meine Projekte mach ich nur als Nebengewerbe. Sind also zum einen nicht viele und zum anderen liegen die alle via GIT auch noch auf meinem Server. Es geht Großteil um private Dateien.

    Viele Grüße und Danke
    Nils
  • Mac & i Test Abo
  • Ich würde bei der Cloud-Entscheidung nicht nur das Thema Data Privacy beachten, sonder neben Backup auch Restore berücksichtigen: Je nach Datenvolumen und Internet-Anbindung kommt man schnell auf Restore-Zeiten, die ich im Falle eines Bare-Metal-Restores nicht haben möchte :)

    Meiner Meinung nach ist ein NAS (oder bei einem Einzelgerät auch eine USB-Platte) immer noch das Mittel der Wahl. Bei mir sieht die Historie so aus - wohlgemerkt im privaten Umfeld:
    1. Erst Backup per Retrospect auf eine Synology DS106j (?)
    2. Mit Aufkommen von TimeMachine Wechsel auf eine TimeCapsule 2nd Gen (1 TB), diese wurde später auf 4 TB aufgerüstet
    3. Als diese (besser gesagt ihr Netzteil) anfing, Probleme zu machen: Kauf einer gut erhaltenen 4th Gen TimeCapsule (ohne HD) und Übernahme der bestehenden Platte
    Wenn diese den Geist aufgibt, werde ich wieder auf ein NAS eines Drittherstellers wechseln. Tendenziell Synology, aber hier bin ich auf Erfahrungen anderer in Verbindung mit TimeMachine gespannt ... insbesondere beim o. g. Wiederherstellen einer gesamten Maschine mit Booten von einem Recovery-Medium. Hardware-seitig würde ich inzwischen ein Gerät mit zwei Laufwerksschächten wählen, um per RAID1 Hardware-Ausfälle zu minimieren. Ein akzeptiertes Risiko sind bei mir Fehler / Verlust des Backups: Ich sichere nicht das Sicherungsmedium.

    Allerdings liegen wirklich wichtige Daten immer - wenn auch nicht ganz so aktuell - auf einem weiteren Medium "off-site" ... da können wir uns gerne wieder über Cloud unterhalten, wobei ich eine USB-Platte an einem anderen Ort vorziehe.

    Mattes
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  • Also ich habe "nur" eine externe USB Platte dran und nutze darauf TM. Einmal im Monat wird diese getauscht. Die neue kommt in einen Feuerfesten Tresor die im Tresor wird neu formatiert und wieder genutzt.

    Wichtige Sourcen packe habe ich zudem noch verschlüsselt auf einem HighDrive mit GitHub liegen.

    Persönliche Dinge wie Fotos sind auf einem NAS und auf einem Strato Webspace.

    Gruß

    Claus
    2 Stunden Try & Error erspart 10 Minuten Handbuchlesen.

    Pre-Kaffee-Posts sind mit Vorsicht zu geniessen :)
  • Das komplette Backup des MacBooks erstelle ich per Time Machine auf einer externen HDD mit RAID 1 per USB.

    Meine Projekte liegen zusätzlich auf Bitbucket, um ein weiteres Backup zu haben und damit ich ggf. auch von anderswo darauf zugreifen kann, sowie ggf. anderen Zugriff darauf geben kann.

    iCloud von Apple verwende ich nicht, da meine Photos, mit ca. 15 GB, dort eh nicht rein passen.
  • Guten morgen,

    ich habe das früher auch mit externe Festplatte, NAS, Bankschliessfach etc. gehandhabt.

    Oft war ich unterwegs und wollte irgend etwas „altes“ haben.
    Da war mir dann klar ich will ich in „die Cloud“.

    NAS zuhause mit VPN etc. war mir irgendwann alles zu anstrengend.
    Anbieter wie Tresorit haben mich sehr enttäuscht.
    Dann der zunehmende Vertrauensverlust in andere Anbieter.

    Dann habe ich das ideale Produkt für mich gefunden:
    resilio.com/

    Meine Cloud ohne Cloud :)

    Ich habe alle meine Daten, wirklich alles (außer Filme, die ich nicht zu meinen Daten zähle) immer auf meinem iPhone dabei.
    Das ist mein permantes off-site Backup, dass ich immer bei mir trage und immer Zugriff auf alles hab.

    Im Wohnzimmer liegt ein iPad, auf das auch immer ein Backup läuft.
    Mein iPhone ist der „WiFi Stick“ der meinen iMac im Büro automatisch aktualisiert und am Abend das MacBook zuhause.

    Ich bin sehr zufrieden mit der Lösung.
    Vor allem weil meine Daten bei mir bleiben, und das bei maximalen Komfort.

    Geändert Daten sind in Sekunden auf dem iPhone.
    Die eigene Disziplin Sicherungen zu erstellen sinkt auf ein Minimum.

    Schaue es Dir mal an…

    Viele Grüße
  • @little_pixel: Ich werde aus der Website nicht wirklich schlau. Verstehe ich Dich richtig, dass Du das Backup als solches auf den iDevices speicherst? Wenn ja, wie hoch ist denn die Plattenbelegung auf Deinem Mac (ohne Filme) und wie viele Generationen / welchen Zeitraum hältst Du im Backup? Und wie viele Clients sicherst Du?

    Mir wurde meine 1 TB TimeCapsule bei 3-4 Clients zu klein, momentan füllen zwei Clients 2 TB ohne Filme / VMs ... aber mit ca. 1 Jahr Historie.

    Ich brauche nicht Monate zum Restore, aber ca. vier Wochen wären für mich Minimum ... und bei den Preisen und Kapazitäten von iPhone-Speicher skaliert das nicht gut. Oder habe ich das Konzept missverstanden?

    Grüße, Mattes
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  • Hallo Mattes,

    "Resilio Sync" hieß früher "BitTorrent Sync", aber sie wollten mit dem Namen BitTorrent von dem grauen Image weg.
    Mein gesamter Datenbestand ist ca. 160GB. "Resilio Sync" hat selbst eine Archiv-Funktion. Am besten mal ansehen.
    Da werden dann die "Deltas" abgelegt. Es muss ja nur die "alte" Datei gesichert werden und nicht immer alles.

    Und wie viele Clients sicherst Du?

    Wie meinst Du das genau? Geräte oder Benutzer?
    Bei mir sind es vier Geräte, aber das ist ja egal, da jedes Gerät gleichzeitig ein Backup- und Produktiv-Medium ist.
    Es gibt eben keine zentrale Speicherstelle.

    Klar, wer mehr Daten als "Apple-Speicher" hat, für den ist das nichts.
    Deshalb ist mein Beitrag nur als Info zu verstehen. Jeder muss sich natürlich selbst ein Bild davon machen, ob es etwas für ihn ist.
    Mir war Resilio damals total unbekannt und ich bin sehr dankbar es damals durch einen Tipp kennengelernt zu haben.

    Ich habe tausende Dokumente digitalisiert und mein gesamten digitales Leben ist kleiner als 200GB.
    Ich komme problemlos hin und für mich ist Resilio derweil der Königsweg weil so "seemless" und "smooth".

    Resilio kann auch auf einem NAS, Linux, Windows-Rechner etc. installiert werden.
    Damit kann man sich eigentlich bauen was man will.

    Einfach mal ausprobieren wenn man neugierig ist.
    Testen kostet ja nichts und auch der Preis ist imm allgemeinen mit unter 100 Euro für die gesamte Familie einmalig sehr klein, wie ich finde.

    Ich habe auch den Support schon mehrfach kontaktiert.
    Antworten waren immer individuell und hervorragend. Keine Standardtexte und immer zielführend.

    Und dann fällt mir noch ein:
    Resilio hat eine Erweiterung für Apples "Dateien" unter iOS. War und ist mir sehr wichtig.

    Viele Grüße
  • Ich bin immer noch leicht verwirrt. "Sync" ist für mich eben etwas ganz anderes als "Backup" ... so wie auch ein RAID1 kein Backup ist.

    little_pixel schrieb:

    "Resilio Sync" hat selbst eine Archiv-Funktion.
    Heisst dies, dass Du auf historische Stände von Dateien zurückgreifen kannst? Video und Kurzbeschreibung geben da wenig her und ich wollte jetzt nicht direkt einen Test starten...

    Ich könnte mir vorstellen, mit einer solchen Lösung gut eine Synchronisierung meiner "Daten" auf alle Geräte zu realisieren, eben im Benutzer-Kontext, um überall und auf jedem Geräte einen identischen Stand von (Arbeits-) Dokumenten zu haben.

    Meine Ansprüche an eine Sicherung ist allerdings etwas anders:
    • Ich möchte jederzeit eine "Point-in-time"-Recovery machen können, mit der ich mein gesamtes System in den Zustand versetze, den es zu einem bestimmten Zeitpunkt hatte. Ja, ich weiss, dass TimeMachine dies auch nur bedingt macht, aber für mich "good enough".
    • Ausserdem möchte ich ein "Bare-Metal-Restore" haben, mit dem ich eine Maschine nach Booten von einem Recovery-Medium mit minimalem Aufwand wieder in einen arbeitsfähigen Zustand versetzen kann.
    Habe ich diese Funktionen schon häufig benötigt? Nein, aber wenn - zugegebenermaßen sehr selten - war ich sehr dankbar. Bin ich etwas paranoid? Definitiv, aber durch einige Jahre Tätigkeit in einem Rechenzentrum vielleicht auch vorbelastet. Auf jeden Fall sind diese Punkte - zusammen mit dem oben angesprochenen Off-Site-Backup und natürlich Generationen für mich essentiell und ich werde nicht müde, sie bei jeder Diskussion über Sicherungskonzepte hervorzuholen. Zumindest sollten man eine bewusste Entscheidung über diese Aspekte treffen.

    Danke auf jeden Fall für den Hinweis, vielleicht komme ich darauf zurück, wenn hier mal wieder eine Synology o. ä. steht: Interessant, dass es entsprechende NAS-Clients gibt. :)

    Mattes
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  • Huhu,

    ja, da sind unsere Anforderungen etwas unterschiedlich… :)

    Mich interessieren wirklich nur meine Daten, Sicherung vom System ist für mich absolut irrelevant.
    Dann gehe ich einfach an den anderen Rechner. Gut, es könnten beide zeitgleich kaputt gehen, aber das Risiko gehe ich ein.
    Somit wäre ich dann für Stunden arbeitsunfähig bzw. eigentlich nur eingeschränkt. Aber meine Daten sind auf allen anderen Geräten da.

    Wenn ich die Tür verlasse, dann habe ich immer zu 100% den aktuellen Ist-Zustand meines gesamten Datenbestands dabei.
    Aktueller geht es nicht. Für mich ist das die höchste Priorität, da ich das iPhone immer dabei habe und es zeitgleich eines meiner zwei off-site Backups ist.
    Zudem erfülle ich damit meine Anforderung immer auf alle Daten zugreifen zu können, auch wenn sie 30 Jahre alt sind. Und das ohne internet und Cloud.

    Verliere ich mein iPhone? Egal.
    Daten liegen drauf verschlüsselt und sie sind vollumfänglich auf iPad, MacBook und iMac.

    Brennt das Büro mit dem iMac ab. Egal. Habe die Daten ja auf dem iPhone immer dabei.
    Zuhause sind sie auch nochmals auf den Geräten.

    Brennt das zuhause ab. Egal (wobei mich heute der Verlust meiner selbstgebauten Küche ärgern würde :)
    Daten sind auf dem iMac und vor allem auf dem iPhone.

    Ich verstehe genau was Du meinst, dass Du Backup für Dich anders definierst (bzw. Du Recht hast, wie es definiert ist).
    Für mich, klar da denkt jeder anders, ist das wertvollste Backup das, das nicht verloren geht.

    Wenn ich Daten lösche, dann wirft Resilio die in einen Unterordner ".Archiv".
    Die GUI ist da bei Time Machine viel toller, keine Frage, aber ich brauche dass wirklich nicht.

    Das Schöne ist auch, wie einfach ein neues Gerät hinzugefügt werden kann.
    QR-Code scannen und schon hat man einen neuen Peer.

    Was mir auch sehr gut gefällt:
    Vom iPad und vor allem iPhone landen alle Aufnahmen in einem dedizierten Ordner, der sich auch dann zwischen den Geräten abgleicht.
    Weil Fotos sortieren schiebe ich immer Monate vor mir her und beim Verlust vom iPhone sind meine Erinnerungen aber da.
    iCloud-Fotos möchte ich nicht verwenden. Das die meine Bilder verändern möchte ich nicht.

    Viele Grüße
  • Klingt auch wirklich charmant, das will ich gar nicht bestreiten ... wie Du schon sagst ist die "optimale" Lösung eben von Anforderungen und Rahmenbedingungen abhängig ... Ich habe z. B. "nur" ein macOS-Gerät.

    Allerdings zucke ich noch immer hier (weil ich es bisher bei allen "Sync-Lösungen" suboptimal gelöst oder gar ignoriert fand):

    little_pixel schrieb:

    Wenn ich Daten lösche, dann wirft Resilio die in einen Unterordner ".Archiv".
    Bei gelöschten Dateien machen das viele Lösungen. Wie ist es aber bei Datei-Änderungen, wenn man z. B. versehentlich Dokumente geändert / überschrieben hat? Gibt es dann Generationen ... und wie funktioniert deren "Housekeeping"? Oder hast Du diesen Fall für Dich als irrelevant abgehakt?

    Mattes
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