Suche App

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  • Hi,

    ich suche mal wieder eine App und weiß nicht wie ich die finden soll. Vielleicht gibt es die ja auch noch gar nicht und ich gebe jemandem hier die Idee um reicht zu werden :)

    Ich habe seit gestern ein iPad Pro mit Stift. Nun möchte ich gerne folgenden Prozess digitalisieren:

    Im Moment habe ich auf meinem Schreibtisch einen Stapel mit beschriebenen Blättern liegen und einen Stapel leeren Blätter. Die beschriebenen Blätter sind projektbezogen. Also immer ein Projekt auf einem Blatt, wobei natürlich ein Projekt mehrere Blätter voll sein kann.
    Wenn nun jemand anruft oder eine email reinkommt, dann schreibe ich auf ein leeres Blatt was derjenige will, damit ich nicht erst das richtige blatt mit demzugehörigen Projekt raussuchen muss. Das passiert eigentlich mehrfach am Tag. Während ich arbeite arbeite ich nun irgendwas von diesen Zetteln ab. Dabei oft auch was von dem neuen, nennen wir es mal "Blatt des Tages". Am Abend, oder eben auch manchmal nur alle 3-4 Tage werden dann die auf den Tagesblättern über gebliebenen ToDos auf die entsprechenden Projektblätter übertragen. Ist ein Punkt erledigt wird er durchgestrichen.

    Ich würde genau das jetzt gerne auf dem iPad abbilden. Sprich: Ich starte eine App und kann dort einfach mit dem Stift eine neue Aufgabe schreiben, diese wird direkt per OCR auf ein Blatt des Tages gesetzt. Dort kann ich natürlich die Aufgaben jetzt in der Reihenfolge vertauschen oder priorisieren oder oder oder und eben irgendwann auf andere Blätter verschieben.

    Eigentlich recht trivial und es geibt bestimmt hunderte ToDo Apps die viel mehr können aber ich habe nichts gefunden, dass den Stift in der Form unterstützt. Meinetwegen kann das Ganze auch ohen OCR handschriftlich bleiben. Dann muss ich aber eben trotzdem jeden Punkt einzeln verschieben und bearbeiten können. Unschön ist halt, dass man dann nicht nach Stichworten suchen kann.

    Also hat jemand da eine Idee?

    Gruß

    Claus
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  • nussratte schrieb:

    Warum benutzt du denn kein Ticketsystem wie Jira oder ähnliches?

    Dein „Workflow“ ist ja gruselig
    Wenn dein Fenster mal aufsteht und ein Windzug ein Blatt unter den schrank fegt setzt du die Aufgaben nicht um weil der Zettel weg ist?
    Sorry aber weil man viel schneller was auf einen Zettel geschrieben hat als ein Jira geöffnet, einen Task oder Bug angelegt, Subject und Text, Assignee etc eingetippt hat.

    Und ich habe kein Fenster...
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  • Thallius schrieb:

    nussratte schrieb:

    Warum benutzt du denn kein Ticketsystem wie Jira oder ähnliches?

    Dein „Workflow“ ist ja gruselig
    Wenn dein Fenster mal aufsteht und ein Windzug ein Blatt unter den schrank fegt setzt du die Aufgaben nicht um weil der Zettel weg ist?
    Sorry aber weil man viel schneller was auf einen Zettel geschrieben hat als ein Jira geöffnet, einen Task oder Bug angelegt, Subject und Text, Assignee etc eingetippt hat.
    Und ich habe kein Fenster...
    Ich kann nussratte nur zustimmen. Dein Workflow ist gruselig. Ich würde hier auch zu einem Ticketsystem wie zum Beispiel JIRA raten. Die eMails, die jeden Tag reinkommen, kannst Du auch direkt in ein JIRA Issue schicken. Das heißt, dass Du nichts manuell erstellen musst, wie diese Anleitung zeigt.
  • sjm schrieb:

    JIRA ist aber auch gruselig. Ich kann den @Thallius da sehr gut verstehen.
    Es muss ja nicht JIRA sein. Es gibt ja auch noch zig alternativen. Ich habe JIRA nur deswegen gewählt, weil auch viele meiner Kunden Jira einsetzen. Mittlerweile ist Jira bei mir in Fleisch und Blut übergegangen.

    Trotzdem würde ich immer zu einem Ticketsystem raten, da es deutlich höhere Transparenz gibt und auch eine deutlich bessere Übersicht.
  • Ein Beispiel aus der Praxis:

    Du sitzt an einem Projekt und programmierst gerade etwas komplexes.
    Das Telefon geht und ein Auftraggeber einer anderen Software ist dran und sagt Dir, dass es einen Tippfehler in dem Projekt gibt.
    Du hast nun drei Möglichkeiten
    1) Du unterbrichst deine aktuelle Tätigkeit, lädst u.U. Eine andere IDE, lädst das Projekt, behebst den Fehler, beendest die IDE und denkst dich wieder in dein komplexes Thema von vorher rein <- extrem suboptimal
    2) du startest Jira, erstellst ein ticket und wenn du das nächste mal an dem Projekt arbeitest schaust du in jira was du tun must, indem du wieder jira startest und behebst den Fehler. Optimistisch geschätzt brauchst du dann für diesen Tippfehler einen Arbeitsaufwand von 3 Minuten
    3) Du schreibst die Meldung auf den Zettel der neben deiner Tastatur liegt und wenn du das nächste mal an dem Projekt arbeitest behebst du den Fehler. Effektiver Arbeitsaufwand < 30s.

    Das bedeutet mein ach so beschissener Workflow ist 6 mal schneller als jedes Ticketsystem. Damit kann ich meinem Kunden einen doppelt so hohen Stundensatz abverlangen wie ihr und bin immer noch drei mal schneller fertig. Und das ist es was für den Kunden wichtig ist....

    Gruß

    Claus
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  • Thallius schrieb:

    Ein Beispiel aus der Praxis:

    Du sitzt an einem Projekt und programmierst gerade etwas komplexes.
    Das Telefon geht und ein Auftraggeber einer anderen Software ist dran und sagt Dir, dass es einen Tippfehler in dem Projekt gibt.
    Du hast nun drei Möglichkeiten
    1) Du unterbrichst deine aktuelle Tätigkeit, lädst u.U. Eine andere IDE, lädst das Projekt, behebst den Fehler, beendest die IDE und denkst dich wieder in dein komplexes Thema von vorher rein <- extrem suboptimal
    Da gebe ich Dir recht.

    Thallius schrieb:

    2) du startest Jira, erstellst ein ticket und wenn du das nächste mal an dem Projekt arbeitest schaust du in jira was du tun must, indem du wieder jira startest und behebst den Fehler. Optimistisch geschätzt brauchst du dann für diesen Tippfehler einen Arbeitsaufwand von 3 Minuten
    Hier habe ich einen andere Auffassung. Ich habe mein Jira immer offen, so dass ich nur zwei Tasten drücken muss, damit ich im JIRA bin. So dass ich lediglich nur auf Erstellen gehen muss und aus einem Pulldown-Menü das entsprechende Projekt auswählen muss und danach den entsprechenden Text eintippen kann.

    Thallius schrieb:

    3) Du schreibst die Meldung auf den Zettel der neben deiner Tastatur liegt und wenn du das nächste mal an dem Projekt arbeitest behebst du den Fehler. Effektiver Arbeitsaufwand < 30s.

    Das bedeutet mein ach so beschissener Workflow ist 6 mal schneller als jedes Ticketsystem. Damit kann ich meinem Kunden einen doppelt so hohen Stundensatz abverlangen wie ihr und bin immer noch drei mal schneller fertig. Und das ist es was für den Kunden wichtig ist....

    Gruß

    Claus
    Hier stelle ich nur eine Frage, wo bleibt bei der Zettelwirtschaft die Nachvollziehbarkeit ? Wenn der Kunde Dich nach 4 Wochen anruft und fragt, warum haben wir das nochmal geändert ? Was machst Du dann und wie lange brauchst Du dann ? Bei einem Ticketsystem kannst Du das viel effizienter und besser Nachschauen.


    Aber ich will hier niemanden zwingen seinen Workflow umzustellen. Ich gebe hier nur meine Meinung ab und erkläre wie ich arbeite. Bei mir kommt der Faktor auch noch dazu, dass ich immer wieder in Teams arbeite und da ist ein Ticketsystem unerlässlich.
  • Man kann sich auch über-organisieren.
    Man nimmt keinen losen Zettel, sondern ein Notizheft, das man aufhebt, wenn es voll ist.
    Dort trägt man schnell eine Aufgabe ein.
    Erledigt man sie, erledigt man diese ganz (inkl. Aufzeichnung für Abrechnung).
    ... und hakt sie im Heft als erledigt ab.
    Fragt mal wer nach, hat man im Heft chronologisch alle Aufzeichnungen, leicht zu finden.
  • nussratte schrieb:

    Schreibt ihr eure Rechnungen auch mit Zettel und Stift?

    Notizbücher aufheben? Das ist doch nicht euer Ernst.

    Wenn ich Post bekomme wird die eingescannt und der zettel kommt in den schredder
    Dann fang ich doch nicht an und stopf meine Bude mit Notizbüchern voll

    Viel Spaß bei der ersten Steuerprüfung. Da darfste dann alle Rechnungen alle wieder ausdrucken....
    2 Stunden Try & Error erspart 10 Minuten Handbuchlesen.

    Pre-Kaffee-Posts sind mit Vorsicht zu geniessen :)
  • Thallius schrieb:

    nussratte schrieb:

    Schreibt ihr eure Rechnungen auch mit Zettel und Stift?

    Notizbücher aufheben? Das ist doch nicht euer Ernst.

    Wenn ich Post bekomme wird die eingescannt und der zettel kommt in den schredder
    Dann fang ich doch nicht an und stopf meine Bude mit Notizbüchern voll
    Viel Spaß bei der ersten Steuerprüfung. Da darfste dann alle Rechnungen alle wieder ausdrucken....

    Guten Abend,

    stimmt so definitiv nicht. Ich habe auch ein papierloses Büro, wie @nussratte.

    Bei der letzten Prüfung wurde ich gefragt:
    Können Sie mir die Daten als PDF bereitstellen?

    99% meiner Rechnungen bekomme ich via Email.
    Meine erstelle ich auch digital. Also warum soll ich das drucken :)

    Ich mag Papier und meinen Füller sehr.
    Ich schreibe mir täglich Sachen auf, weil es mir Spaß macht zu schreiben.

    Zum eigentlichen Thema kann ich nicht viel beitragen.
    Ich sende mir die meisten Notizen via E-Mail selbst.
    Grund ist, dass ich die farblichen Markierungen nutze und vor allem gleich alles „digital archiviert“ habe.
    Gesprächsnotizen, insofern notwendig, sende ich somit auch immer gleich meinem Kundem - oder er mir.

    Viele Grüße
  • nussratte schrieb:

    Bei mir das gleiche.
    Ich wollte dem einen auch mal was ausdrucken nachdem er gefragt hat.
    Da hat er zu mir gesagt: sie hatten ein iPad Kauf angegeben, darauf würde ihm das reichen.

    Aber Claus weiß ja immer alles besser, entweder ist man seiner Meinung oder man hat unrecht oder keine Ahnung.
    Mag sein das ich nicht bequem bin aber wenigstens stehe ich mit meinem Namen und meinem Gesicht zu dem was ich schreibe. Anonym kann jeder große Klappe haben...
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