Mail > Größe Dateianhang

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  • Mail > Größe Dateianhang

    Ist das "normal"?

    Apple schreibt selbst, dass direkte Anhänge bis 20MB versendet werden können.
    Ich habe Gestern versucht ein zip mit 3MB zu versenden. Das war nicht möglich, da es zu groß sei.

    Jetzt habe ich die Sache mal "untersucht" und bin doch sehr überrascht.
    Es ist nicht die Dateigröße vom Anhang entscheidende, sondern vom Inhalt.

    Ich nehme eine Datei, die knapp unter 20MB hat und sende die mir. Das funktioniert.
    Ich nehme eine Textdatei, die 40MB hat, komprimiere die in ein zip und hat dann 4MB. Versand ist nicht möglich.

    Ich habe das "fachmännisch" durchgetestet. Ist im zip der Inhalt mehr als 31MB, also im entpackten Zustand, dann kann der Anhang nicht versandt werden.
    Obwohl das zip, was ja nur eine Datei ist, gerade mal 3MB aufweist.

    Viele Grüße
  • Also ich sende von meiner @me an mich selbst @me. Also die gleiche Email ist der Empfänger.
    Sende ich von der @me an meine Geschäftsadresse, dann geht die Email auch nicht raus.

    Sende ich die gezippte Datei von meiner Geschäftsadresse and meine Geschäftsadresse, dann ist das auch kein Problem.
    Das interessant ist auch, dass die Email von @me hochgeladen wird und ein paar Sekunden später kommt die Meldung "zu groß".

    Ich finde das total dubios…

    Viele Grüße
  • little_pixel schrieb:

    Aber schaut nochmals:

    Es geht eben nich um die Anhanggröße, sondern die Größe im entpackten Zustand.
    D.h. ist der Inhalt von einem zip über 31MB, dann geht die Email nicht raus, obwohl das zip eben nur 3MB hat.

    Viele Grüße
    wenns dich wirklich interessiert dann lass das ganze mal über einen proxy laufen (zb Charles.app) um zu sehen was der SMTP genau antwortet (oder verwende einen anderen mail-client zum testen).
  • little_pixel schrieb:


    Ist das "normal", dass es nach Inhalt und nicht der Dateianhanggöße selbst geht?
    Ja, das kennt man nicht anders. Woher soll denn das arme Protokoll denn wissen, dass die 20MP an Daten welche über die Leitung wackeln zu einer kleinen Datei gehören? Daneben gibt es dann auch noch Einschränkungen der Mailboxgrösse, welche in etwa sagen bis hierhin und nicht weiter.
    Daher gibt es ja auch jede Menge workarounds, welche sagen ich lade dich mal woanders in das Netz und geb nur die Referenz darauf weiter (bspw Dropbox, Apple, etc) Das Problem ist immer das gleiche, ebenfalls die Lösung ;)

    Schöne Grüße
    Wolf
  • Wolf schrieb:

    little_pixel schrieb:

    Ist das "normal", dass es nach Inhalt und nicht der Dateianhanggöße selbst geht?
    Ja, das kennt man nicht anders. Woher soll denn das arme Protokoll denn wissen, dass die 20MP an Daten welche über die Leitung wackeln zu einer kleinen Datei gehören?
    Das protoll sieht ja nicht die 20 MB Datei sondern die kleine komprimierte und dem Protokoll ist es auch egal was da drin ist. Hier mischt sich dann aber der SMTP-Server (von Apple) ein und erkennt dass es sich um ein Zip handelt, entpackt dieses um es auf Viren und co zu überprüfen (das ist noch normal und gängig), verwendet dann aber komischerweise die entpackte größe als indikator ob es die mail wegen zu großem inhalt ablehnt oder nicht (macht komplett keinen sinn).
  • Nein, so ist es nicht, denn die Datei wird nicht eins zu eins übertragen sondern wird gestreamt, mit jeden chunk mit header/trailerer, weiteren Informationen und auch prüfbits. Das heist, was über die Leitung geht ist doch um einiges mehr als auf der Platte herumschwirrt.

    Vielleicht zur Info, habt Ihr sicher schon gehört, aber bis ein Byte über die Leitung geht (muss es vereinfacht) durch die sieben Schichten des ISO/OSI Referenzmodells. In die erste Richtig nimmt dabei der Dateiumfang leider nicht ab...
  • Wolf schrieb:


    Vielleicht zur Info, habt Ihr sicher schon gehört, aber bis ein Byte über die Leitung geht (muss es vereinfacht) durch die sieben Schichten des ISO/OSI Referenzmodells. In die erste Richtig nimmt dabei der Dateiumfang leider nicht ab...
    Ja, das habe ich schon "gehört" ... und so manch anderer in diesem Forum und Thread ebenfalls. Allerdings kenne ich eher die Abschätzung, dass ein Byte Nutzdaten ca. zehn Bit in der Übertragung bedeuten und diese 25% Overhead erscheinen mir angesichts der verschiedenen Header etc. in den Kommunikationsschichten von TCP/IP realistisch.

    @little_pixel hat eine Differenz von 3 MB auf 20 MB, und hier ist wohl eher die Verarbeitung auf den Mailgateways - z. B. für einen Virenscan - das Problem. Vollkommen unsinnig, dabei die Dateiengrösse mit dem Transferlimit gleichzusetzen, aber irgendwie passend zu Apple's Kompetenz in Sachen Web-Services.

    Mattes
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  • gritsch schrieb:

    Hier mischt sich dann aber der SMTP-Server (von Apple) ein und erkennt dass es sich um ein Zip handelt, entpackt dieses um es auf Viren und co zu überprüfen (das ist noch normal und gängig), verwendet dann aber komischerweise die entpackte größe als indikator ob es die mail wegen zu großem inhalt ablehnt oder nicht (macht komplett keinen sinn).

    "Komplett keinen Sinn" kann man so nicht sagen. Wenn ein Mailserver sich bemüßigt fühlt, zu entzippen und auf Viren zu prüfen, dann sollte er tunlichst schon ab einer gewissen entpackten Größe die Mail ablehnen. Sonst könnte man diesen Server sehr schnell und einfach mit ZIP-Bomben plattkriegen. ;)

    Ob es 'richtig' eingestellt ist, wenn das Limit bei ungepackten und entpackten Dateien gleich groß ist, sei dahin gestellt...
    Das iPhone sagt: "Zum Antworten streichen". Wie? Echt Jetzt? Muß ich erst die Wohnung streichen!?
  • Wolf schrieb:

    Nein, so ist es nicht, denn die Datei wird nicht eins zu eins übertragen sondern wird gestreamt, mit jeden chunk mit header/trailerer, weiteren Informationen und auch prüfbits. Das heist, was über die Leitung geht ist doch um einiges mehr als auf der Platte herumschwirrt.

    Vielleicht zur Info, habt Ihr sicher schon gehört, aber bis ein Byte über die Leitung geht (muss es vereinfacht) durch die sieben Schichten des ISO/OSI Referenzmodells. In die erste Richtig nimmt dabei der Dateiumfang leider nicht ab...
    Ja, genau: Als Endanwender muss ich natürlich immer erst die Dateigröße in die Anzahl der Bytes umrechnen, die tatsächlich übertragen werden. Dann weiß ich, ob ich die Datei überhaupt per Mail verschicken darf. Der Mailserver, der ja überhaupt nix von ISO & OSI weiß, macht natürlich genau das Gleiche. +facepalm+

    Hast du dir schon mal überlegt, dass die E-Mail komplett an den Server übertragen werden muss, damit der sie überhaupt ablehnen kann?
    „Meine Komplikation hatte eine Komplikation.“
  • torquato schrieb:

    gritsch schrieb:

    Hier mischt sich dann aber der SMTP-Server (von Apple) ein und erkennt dass es sich um ein Zip handelt, entpackt dieses um es auf Viren und co zu überprüfen (das ist noch normal und gängig), verwendet dann aber komischerweise die entpackte größe als indikator ob es die mail wegen zu großem inhalt ablehnt oder nicht (macht komplett keinen sinn).
    "Komplett keinen Sinn" kann man so nicht sagen. Wenn ein Mailserver sich bemüßigt fühlt, zu entzippen und auf Viren zu prüfen, dann sollte er tunlichst schon ab einer gewissen entpackten Größe die Mail ablehnen. Sonst könnte man diesen Server sehr schnell und einfach mit ZIP-Bomben plattkriegen. ;)

    Ob es 'richtig' eingestellt ist, wenn das Limit bei ungepackten und entpackten Dateien gleich groß ist, sei dahin gestellt...
    Nein, es ist komplett Sinnlos. Denn entweder man entzippt die Dateien (warum werden übrigens 7zip, rar, dmg etc nicht entpackt und geprüft?) oder man lässt es sein. in eine 20 MB Zip-datei kannst du auch keine Bombe packen welche der entzipper nicht erkennen könnte. Dann kann er die mail immer noch ablehen.
  • gritsch schrieb:


    Nein, es ist komplett Sinnlos. Denn entweder man entzippt die Dateien … oder man lässt es sein. in eine 20 MB Zip-datei kannst du auch keine Bombe packen welche der entzipper nicht erkennen könnte. Dann kann er die mail immer noch ablehen.

    Du weißt schon, was eine Zip-Bombe ist, oder?

    Ein Virenscanner müßte komplett entzippen, um auch komplett auf Schadcode zu prüfen*. 42.zip** ist z.B. nur 42 kB groß, weit unter 20 MB, bläht sich dann aber auf 4,5 PB auf. Petabyte!!!
    Wieviele solcher Dateien würde es brauchen, um auch große Mailserver zu plätten, wenn sie komplett durchentzippen würden? Geschweige denn davon, daß der durchschnittliche Mailempfänger auch nicht besonders glücklich beim Empfang solch einer Datei sein dürfte.

    *Sinnhaftigkeit eines Scans außen vor gelassen.
    **OK, 42.zip ist soweit bekannt. Das läßt sich auch locker ohne Entpacken anhand der Signatur wegschmeißen. Ich würde aber keinen Pfifferling darauf verwetten, daß nicht irgend jemand anderes etwas 'besseres' liefert.
    Das iPhone sagt: "Zum Antworten streichen". Wie? Echt Jetzt? Muß ich erst die Wohnung streichen!?