Windows Programm für OS X "übersetzen"?

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  • Windows Programm für OS X "übersetzen"?

    Hallo :)

    Ich bin vor kurzem von Windows auf Mac umgestiegen...
    Nun gibt es aber ein kleines Musik-Programm, das ich schmerzlich vermisse unter OS X :-/

    Es ist ein sehr altes Programm (lief schon unter Windows98/XP), und es wird schon lange nicht mehr weiterentwickelt...
    Und eine Mac-Version gibt/gab es davon leider sowieso nie :(

    Ich habe zwar vom Programmieren keine Ahnung, aber ich dachte ich frage einfach mal hier:

    Gibt es eine Möglichkeit, ein Windows-Programm in ein MAC-Programm zu "übersetzen"?
    Aber nicht mit so einem Müll wie "Wine", sondern richtig übersetzen, daß es sozusagen eine native OSX-Applikation wird???

    (Mit "Wine" läuft das Programm nicht richtig. Da das Programm direkt auf die Soundkarte, ein MIDI-Keyboard und das System zugreifen muss. Und bei Wine geht das alles durch die Emulation nicht richtig...)

    Kann mir jemand weiterhelfen und sagen ob das möglich wäre?

    Ich wäre sogar bereit dafür jemand was zu bezahlen, wenn ich nur mein geliebtes Programm "nativ" unter OSX nutzen kann! :)

    Viele Grüße
    Christian :)
  • Wenn das Programm in C oder C++ geschrieben ist, dann kannst Du Teile des Source Codes sicherlich für die OS X Version weiter verwenden.

    Ich tippe jetzt aber mal, dass Du die Ansteuerung der Hardware anpassen oder ggf. komplett neu erstellen musst. Wenn das Programm ein natives UI erhalten soll, dann wirst Du dieses auch komplett neu in Objective-C erstellen müssen.

    Ohne Programmiererfahrung wirst Du bei dem Projekt aktuell wohl nicht weit kommen.
  • Hab das Tool mal hier hochgeladen:
    dl.dropboxusercontent.com/u/38155087/mc70.rar


    Vielleicht kann ja jemand erkennen ob es mit C+ oder was auch immer programmiert wurde...

    Leider funktioniert es nicht mit Parallels oder Wine...

    Das Problem ist folgendes:
    Es ist ein Live MIDI-Begleitautomat, und dabei muss das Programm auf ein per USB angeschlossenes MIDI-Keyboard zugreifen und genauso wieder ein MIDI Signal ausspielen.
    und da ist der Knackpunkt!
    Die "virtuellen" Windows-Programme über Wine/Parallels können leider nicht/oder nicht richtig auf die MIDI-Hardware zugreifen (weil ja alles nur emuliert wird)...
  • Im Allgemeinen nutzt so etwas ganz heftig diverse Windows-spezifische Bibliotheken.
    Je heftiger die Nutzung der Bibliotheken ist, desto weniger läuft das Programm unter Wine oder Ähnlichem.

    Ich würde sagen, da hilft nur neu schreiben oder eine Alternative suchen.
    «Applejack» "Don't you use your fancy mathematics to muddle the issue!"

    Iä-86! Iä-64! Awavauatsh fthagn!

    kmr schrieb:

    Ach, Du bist auch so ein leichtgläubiger Zeitgenosse, der alles glaubt, was irgendwelche Typen vor sich hin brabbeln. :-P
  • Das Problem ist,
    ich kann leider keine Alternative zu dem Tool finden... :(
    Weder für Mac noch für Windows gibt es ein annähernd ähnliches Programm wie dieses :(

    Den Quellcode kann ich leider auch nicht bekommen, da es diese Firma, die das damals entwickelt hat schon seit Jahren nicht mehr gibt...

    Ich habe es mit Wine oder auch WinOnX probiert...
    Da läuft es zwar, aber er arbeitet nicht richtig mit dem MIDI-Port zusammen und außerdem sieht das Programm total "hässlich" aus... (ohne Skins, die Buttons sehen fürchterlich aus usw.)...
  • So ein Software-Begleitautomat gibt es leider tatsächlich nicht für mac, ich habe schon ewige Zeiten verbracht zu suchen... :(

    Es gibt ein paar Programme die sowas angeblich können sollen, doch sind die dann massiv benutzerunfreundlich oder einfach nicht vergleichbar mit diesem genialen Windows-Programm..
    Ich hatte iArranger, OneManBand getestet aber die können alle nicht ansatzweise das, was dieses Programm kann... :-/

    Gibt es denn nicht eine Möglichkeit das doch irgendwie mit solchen Wine-Lösungen irgendwie hinzubekommen?
    Ein Zusatztool, daß die MIDI-In und Outputs richtig emuliert, und eine Möglichkeit, daß das Programm etwas "schöner" dargestellt wird (so wie z.B. in Parallels)...?
  • VMware (zumindest die Windows-version, die ist glaub ich ein wenig professioneller) kann USB Ports direkt in die VM hinein-reichen. Brauchst dann aber halt eine vollständige Windows-Installation. Gibt denke ich eine 30-Tage Trial, kannst ja mal ausprobieren (wenn Du noch eine Windows-Lizenz zusätzlich hast..)

    Oder Bootcamp. Windows7 läuft auf meinem MacBook fast besser als MacOS X :)
    C++
  • zerm schrieb:

    VMware (zumindest die Windows-version, die ist glaub ich ein wenig professioneller) kann USB Ports direkt in die VM hinein-reichen. Brauchst dann aber halt eine vollständige Windows-Installation. Gibt denke ich eine 30-Tage Trial, kannst ja mal ausprobieren (wenn Du noch eine Windows-Lizenz zusätzlich hast..)

    Oder Bootcamp. Windows7 läuft auf meinem MacBook fast besser als MacOS X :)


    Parallels arbeitet ja auch mit den USB Ports aber ich denke dieses alte MIDI Zeugs dürfte ein klassischer USB Hack sein, denn eigentlich haben USB und MIDI so rein gar nichts gemeinsam. UPS doch. Es sind beides IO-Ports :)

    Gruß

    Claus
    2 Stunden Try & Error erspart 10 Minuten Handbuchlesen.

    Pre-Kaffee-Posts sind mit Vorsicht zu geniessen :)
  • Christian1979 schrieb:

    ok VMware muss ich mal ausprobieren.. :)

    Mir wäre es halt lieber, so was wie Wine zu nutzen,
    da ich da nicht so viel "Blallast" habe, d.h. eine virtuelle Windows-Installation und man muss immer Windows in der Virtuellen Machine hochfahren usw.

    Bei Wine startet es halt auch ganz ohne Windows ;)


    Läßt mich jetzt vermuten dass Du Parallels überhaupt nicht probiert hast. Da ist nichts mit Windows hochfahren. Das bleibt einfach so im Speicher, bzw auf der Platte, wie beim zugeklappten Notebook auch. Wozu willst da immer was hochfahren. Und da alle Programm in einem eigenen Fenster laufen, hast du mit Windows selber, wenn du es einmal installiert hat, ja überhaupt nichts mehr zu tun. Du merkst ja nichtmal das es da ist.

    Gruß

    Claus
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  • Thallius schrieb:

    Parallels arbeitet ja auch mit den USB Ports aber ich denke dieses alte MIDI Zeugs dürfte ein klassischer USB Hack sein, denn eigentlich haben USB und MIDI so rein gar nichts gemeinsam. UPS doch. Es sind beides IO-Ports

    Ich konnte unter VMware USB-Ports soweit durchschleifen, dass ein eigener Treiber in der VM benutzt wurde und ich das Gerät korrekt ansteuern konnte (FTDi und eigene Ansteuerung sowie noch ein anderes Gerät mit Treiber vom Hersteller). Der Port ist dann im Host nicht mehr verfügbar.
    C++