[Google] Gears - Gibt es brauchbare Bücher? Oder bessere andere Technik?

  • [Google] Gears - Gibt es brauchbare Bücher? Oder bessere andere Technik?

    Ich habe in Objective-C eine Anwendung geschrieben. Diese ist offline, die Nutzer können das Ergebnis verschicken, wenn diese online sind.

    Im Moment bin ich am überlegen, ob ich das ganze als eine Online/Offline-Anwendung portiere, die normal online im Webbrowser aufgerufen wird, und bei Trennung vom Internet weiter funktioniert. Ich denke jedem hier fällt spontan Google Gears ein, dass jetzt nur noch Gears heisst.

    a) hat damit hier schon mal jemand gearbeitet?
    b) taugt Gears etwas? kann man es weiterempfehlen?
    c) gibt es für Gears bereits Bücher zum einlesen, Amazon hat zwar bissl was im Angebot, dass erscheint aber alles erst im 2.ten Quartal 2009
    d) gibt es evtl. bessere Lösungen als Gears, an die ich noch nicht gedacht habe?

    [Vorteil von Objective-C weg ins Internet zu gehen, wäre dass auch anderen nicht OS X Nutzer es benutzen können.]
  • @wolf_10de: danke für den Tipp. Hab mir die c't gerade nochmal rausgekramt. Leider ist der Artikel nicht so interessant. Das kurze Listing sieht so aus, als ob nur die .js Datei hinzugefügt werden muss - dass kann ich irgendwie nicht glauben, wäre zu einfach. Aber - im c't - Artikel ist unten rechts ja ein Literaturverzeichnis, die gucke ich mir mal an - daher doch ein super Tipp! Danke!

    @hns: verstehe ich jetzt nicht ganz, d.h. Obj-C würde mir den Code erzeugen, ähnlich wie bei PHP?




    Ich glaube aber ich verfolge insgesamt den richtigen Weg, gerade stand in sämtlichen Apple-Newstickern, dass das neue iWork 09 wohl nur noch eine Online-Applikaton sein wird. Das klingt doch genauso wie ich es vor habe. D.h. spätestens Dienstag Abend weiss ich wie Apple das macht - und mit ein bisschen Glück baue sie das nötige Programmiergrundgerüst auch in Xcode ein.


    Oooh - jetzt wird interessant, selbst iMovie 09 geht gerade durch die Ticker als Online-App. Wobei ich mir da frage wo der Sinn bleibt, bei HD-Material von einer Sanyo oder Sony, hab ich bei 5 Minuten rund 1 GB Daten, ich kann das doch schlecht alles Hochladen - das dauert ewig und drei Tage. Da muss Apple doch wirklich eine Anwendung schreiben die halb online und offline arbeitet. Mal gespannt.
  • Original von _Z_
    Ich glaube aber ich verfolge insgesamt den richtigen Weg, gerade stand in sämtlichen Apple-Newstickern, dass das neue iWork 09 wohl nur noch eine Online-Applikaton sein wird. Das klingt doch genauso wie ich es vor habe. D.h. spätestens Dienstag Abend weiss ich wie Apple das macht - und mit ein bisschen Glück baue sie das nötige Programmiergrundgerüst auch in Xcode ein.


    Oooh - jetzt wird interessant, selbst iMovie 09 geht gerade durch die Ticker als Online-App. Wobei ich mir da frage wo der Sinn bleibt, bei HD-Material von einer Sanyo oder Sony, hab ich bei 5 Minuten rund 1 GB Daten, ich kann das doch schlecht alles Hochladen - das dauert ewig und drei Tage. Da muss Apple doch wirklich eine Anwendung schreiben die halb online und offline arbeitet. Mal gespannt.


    Und Zitronenfalter falten Zitronen ;)

    Chris
    Man macht einfach solange irgendwelche Dinge, bis man tot ist.
    Und dann bekommen die anderen Kuchen.
  • Dass der Code online (aka auf dem Server liegt/ausgeführt wird) ist, heißt ja nicht, dass die Daten online sind.

    Wenn man mal so über LLVM, Grand Central, Graphikkarten-Einbindung, verschiedene CPUs usw. nachdenkt, stellt sich die Frage, ob es überhaupt noch eine Rolle spielt, welche CPU gerade wo ist …
    Es hat noch nie etwas gefunzt. To tear down the Wall would be a Werror!
    25.06.2016: [Swift] gehört zu meinen *Favorite Tags* auf SO. In welcher Bedeutung von "favorite"?
  • Original von Nolly
    @hns
    meinst du cappuccino



    Danke für den Link, hab mal die Demo zu 280 Slides angeklickt: WOW! Fühlt sich an wie Keynote aber komplett im Webbrowser. Fragt sich nur, ob das Programm noch funktioniert, wenn man Offline geht. Dann wäre es genau das was ich suche - nur dass es optisch noch viel besser ist als erwartet.
  • Original von Nolly
    Müsste lokal laufen


    Lokal gibt es ja 2 Möglichkeiten:
    a)
    Ich gehe auf die Seite, kappe die Internet-Verbindung, es geht trotzdem weiter. Sobald ich wieder online bin, kann ich wieder die neusten Updates davon erhalten.

    b)
    Oder ist mit lokal gemeint, man lädt sich die Anwendung z.B. in einer Zip, entpackt alles in einen Ordner und per Doppelklick auf eine index.html startet es im Webbrowser.


    a) wäre natürlich toll. Bin schon am Doku lesen - bin noch immer von der DemoAnwendung 280 Slides beeindruckt.
  • Original von _Z_
    Lokal gibt es ja 2 Möglichkeiten:
    a)
    Ich gehe auf die Seite, kappe die Internet-Verbindung, es geht trotzdem weiter. Sobald ich wieder online bin, kann ich wieder die neusten Updates davon erhalten.

    b)
    Oder ist mit lokal gemeint, man lädt sich die Anwendung z.B. in einer Zip, entpackt alles in einen Ordner und per Doppelklick auf eine index.html startet es im Webbrowser.


    a) finde ich ein wenig utopisch. Im Falle Cappucinos müsste der Browser permanent (also bei jeder auszuführenden Aktion) prüfen, ob der die Scripte und Daten des entfernten Servers herunterladen kann und alternativ alles von der Festplatte ziehen... Du musst also Quellcode und weitere Daten wie z.B. Bilder und Sounds irgendwie auf dem lokalen Rechner zwischenspeichern und entweder auf den Server oder auf die Festplatte zugreifen. Dass das Framework das kann, kann ich mir schon vorstellen. Man muss es nur einprogrammieren.

    b) finde ich ein wenig sinnlos. Wenn ich es mir eh lokal installieren muss kann ich mir auch gleich eine native Anwendung holen.

    Schick ist es ja, dieses Cappucino. Kann man bestimmt ordentliche Spielereien mit machen.
    Nur für welche Anwendung soll das sinnvoll sein?
    Das Internet überhaupt nur in Erwägung zu ziehen es könne Festplatten ablösen finde ich skurril.
    Ich warte schon auf MySpace im Web 2.1, welches nur noch mittels Cappucino oder Artverwandtem genutzt wird. Neben dem nicht vorhandenen Informationsgehalt braucht das Laden der Seite im Zeitalter von DSL immer noch 20 Sekunden und zur Informationsbeschaffung per Textbrowser ist das Verfahren gänzlich ungeeignet. Auf deaktiviertes JavaScript wird bei den Demos auch nicht hingewiesen.

    Nun ja, vielleicht bin ich da etwas altmodisch. ;)
    «Applejack» "Don't you use your fancy mathematics to muddle the issue!"

    Iä-86! Iä-64! Awavauatsh fthagn!

    kmr schrieb:

    Ach, Du bist auch so ein leichtgläubiger Zeitgenosse, der alles glaubt, was irgendwelche Typen vor sich hin brabbeln. :-P
  • Original von Lucas de Vil
    a) finde ich ein wenig utopisch.


    wäre aber perfekt in meinem Falle: ich habe Aussendienstler zu betreuen, die nicht immer online gehen können, da es nicht überall UMTS gibt. Also laden die sich das in den Browser, haben dort den letzten Stand und sobald sie wieder online gehen, haben sie die neusten Lagerbestände, Preise, etc.


    EDIT:
    Habe gerade folgende Seite gefunden: sproutcore.com/static/sample_controls/
    Sieht nicht so schön aus wie bei Cappucino. Aber gibt es von Cappucino auch solch eine Übersichtsseite mit den möglichen Controls zum Testen, Rumspielen? Hab da leider noch nichts gefunden.
  • Ja also b) ist auch für mich ein wenig sinnlos!

    Also soweit ich mich erinnere basiert Mobile me auf Sproutecore.

    Sproutcore und Cappuccino sollen es einfacher machen Webanwendungen zu schreiben zum Beispiel eine online Mailanwendung.
    Da Sproutcore und Cappuccino das MVC Modell verfolgen ist dies ein guter Ansatz, denn so machen es native Anwendungen schon seit Jahren.

    Wann sind Webanwendungen sinnvoll ist schon eine sehr gute Frage, denn viele haben einen mobilen Rechner oder eine Handy mit dem sie mails empfangen können und das nativ! Deshalb ist für mich auch Mobile Me nicht so recht interessant nur die synchronisation der Kontakt etc find ich toll, aber das habe ich jetzt auch mit fruux ohne monatliche Gebühr.

    Aktuellen Gerüchten zufolge soll iWork jetzt fürs Web kommen auch hier ist für mich der Sinn nicht so recht zu begreifen.

    Sproutcore sieht wirklich nicht sehr schön aus. Mir gefällt dass Cappuccino die gleiche Syntax hat wie Objective-C. Auch richten sich die Cappuccino-Entwickler an der Apple API von Cocoa, damit ist die Einführung in Cappuccino für Cocoa-Entwickler einfacher.
  • Original von _Z_
    Aber gibt es von Cappucino auch solch eine Übersichtsseite mit den möglichen Controls zum Testen, Rumspielen? Hab da leider noch nichts gefunden.


    Online zumindest nicht.
    Aber den Tutorials nach zu urteilen ist das ruckzuck selbst gebastelt.

    Problematisch dürfte es werden, der index.html mitzuteilen dass sie dynamisch entweder die Daten vom Server oder von lokal zieht. Ansonsten sollte das aber gehen.
    «Applejack» "Don't you use your fancy mathematics to muddle the issue!"

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    kmr schrieb:

    Ach, Du bist auch so ein leichtgläubiger Zeitgenosse, der alles glaubt, was irgendwelche Typen vor sich hin brabbeln. :-P