Aufgeblähter Akku beim MacBook Pro

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  • Aufgeblähter Akku beim MacBook Pro

    Ich habe gerade festgestellt, dass sich bei meinem MacBook Pro (15 Zoll, 2016), welches ich seit 2017 habe, der Akku aufbläht. An der Ecke vom Trackpad oben rechts zur Tastatur hat das Gehäuse eine leichte Beule. :(

    Ist natürlich mein erstes MacBook Pro, bei dem ich keinen Apple Care für 3 Jahre Garantie mehr gekauft habe. Somit ist der normale Garantieanspruch bereits erloschen.

    Gibt es evtl. eine erweiterte Gewährleistung durch Apple für aufgeblähte Akkus bei einem MacBook Pro? Hat da evtl. jemand Erfahrungen mit?

    Ist das MB durch diesen Defekt jetzt eine tickende Zeitbombe, d.h. ist mit einem Totalausfall in nächster Zeit zu rechnen oder stabilisiert sich so ein Problem wieder?

    Ist mein erster aufgeblähter Akku und daher habe ich keine Erfahrungen mit so etwas. ;(
  • Vorab, wenn ein sich bereits aufbläht, dann sind die Trennschichten bereits defekt. Also schnellstmöglich raus mit dem Akku, bevor er sich entschließt ein Feuerwerk zu entzünden.

    Nach Ablauf der Gewährleistung (2 Jahre ab Kaufdatum) kannst Du beim Apple Support nachfragen ob der Akku dennoch auf Kulanz getauscht wird.
    Manchmal wird dies ermöglicht wenn Du nachträglich die Garantieverlängerungen beantragst.

    Läuft das MBP bis jetzt ohne Probleme, dann Akku raus und einfach mit dem Netzteil weiter betreiben.

    Wenn das Gehäuse bereits in Mitleidenschaft gezogen wurde, dann bitte nach dem Entfernen des Akkus nachschauen ob dieser bereits ausgelaufen ist. Für diesen Fall bitte das MBP im Support reinigen lassen.
  • MCDan schrieb:

    Gibt es evtl. eine erweiterte Gewährleistung durch Apple für aufgeblähte Akkus bei einem MacBook Pro? Hat da evtl. jemand Erfahrungen mit?
    Ich würde damit schnellstens zum nächsten Apple-Händler:
    1. Der aufgeblähte Akku kann wie gesagt zur Brandquelle werden.
    2. Ein Kulanzantrag könnte erfolgreich sein, aber selbst wenn nicht, bist Du mit 204 € dabei (Link).
    3. Vielleicht hat das Gerät ja auch Probleme mit der Butterfly-Tastatur? Dafür besteht ein Reparaturprogramm, wenn das MBP noch keine 4 Jahre alt ist ... und bei mir wurde dabei die gesamte Oberschale inkl. Touchpad und Akku getauscht.
    Ein einfaches Selbst-Reparieren scheidet bei den verklebten Akkus der neueren MBPs meines Erachtens aus bzw. ich würde bei dem o. g. Preis das Risiko nicht eingehen...

    Mattes
    Diese Seite bleibt aus technischen Gründen unbedruckt.
  • MyMattes schrieb:

    ...
    Ein einfaches Selbst-Reparieren scheidet bei den verklebten Akkus der neueren MBPs meines Erachtens aus bzw. ich würde bei dem o. g. Preis das Risiko nicht eingehen...

    Mattes
    @MyMattes: Ich stimme Dir insofern zu, dass der zu investierende Betrag und der damit verbundene Besuch im Store bestimmt der besonnenere Weg ist. Jedoch lassen sich die Akkus, auch die verklebten, relativ einfach entfernen und wenn es eilt, dann kann dieser Weg ebenfalls beschritten werden. Ein Risiko besteht hier nur, wenn mit Gewalt versucht wird den Akku zu entfernen. Mit einem Föhn das Ganze erwärmen und unter Zuhilfenahme eines Teigschabers den Akku leicht anheben und nun kommt wieder der Föhn zum Einsatz usw..
    Eine Gewährleistung/Kostenübernahme ist nach drei Jahren nur auf Kulanz zu verlängern; würde ich aber in jedem Fall zuerst abklären.

    Beitrag von LOESCHEN ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • So ein aufgeblähter Akku kann sich entzünden, gerade dann wenn er eingeklebt ist und beim Ausbau gebogen oder verletzt werden kann. Die einfachste Maßnahme ist das MacBook auf Batterie zu betreiben bis der Akku leer ist. Wenn keine Energie mehr gespeichert ist dann wird er sich auch nicht entzünden.

    Es gibt auch Werkstätten die nur den Akku tauschen, das liegt bei ungefähr dem halben Preis gegenüber dem Apple Store oder einem ASP. Für viele Retina´s gibt es auch Akku´s in besserer Qualität als die Erstausrüstung, mehr Kapazität, längere Lebensdauer.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MyMattes () aus folgendem Grund: Link entfernt ... Alternative wäre ein Löschen des gesamten Beitrags gewesen.

    Beitrag von LOESCHEN ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Wie sollte sich ein Akku entzünden wenn keine Energie mehr vorhanden ist? Ich habe schon etliche ausgebaut und auch schon die Schutzschicht beschädigt, das gibt einen netten kleinen Kurzschluss, aber nur wenn noch Strom fließt. Und einer meiner Techniker hat mehrere aufgeblähte Akkus mit der Bohrmaschine und einer Axt bearbeitet. Da passiert überhaupt nichts wenn die Batterie leer ist.
  • /nob schrieb:

    Wie sollte sich ein Akku entzünden wenn keine Energie mehr vorhanden ist?
    Was lässt Dich annehmen, dass diese Energie rein elektrische sein muss? Nur weil etwas keinen elektrische Energie (mehr) abgibt, ist es deshalb nicht unbrennbar: Phosphor lässt auch keine Glühlampe leuchten...

    Aber bei Lithium-Ionen-Akkus von Kleingeräten scheint die Brandgefahr auf unkontrollierte Stromflüsse aufgrund von Defekten zurückzugehen. Insofern ist ein entladener Akku deutlich weniger gefährlich. Wobei fraglich ist, ob man einen Akku - aufgrund seiner Schutzschaltung - ausreichend entladen kann.

    Würde ich mich darauf verlassen? Nein. Und einen Akku mit giftigem / ätzenden Elektrolyt aufzubohren bzw. aufzubrechen, halte ich auch nur für begrenzt pfiffig.

    Mattes
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  • /nob schrieb:

    Und einer meiner Techniker hat mehrere aufgeblähte Akkus mit der Bohrmaschine und einer Axt bearbeitet. Da passiert überhaupt nichts wenn die Batterie leer ist.

    In einem Feuerstein fließt auch kein Strom. Trotzdem kann es zu Funken kommen, wenn man da mit der Axt draufhaut. ;) Und Baumwolle oder Papier kann sich auch entzünden, wenn kein Strom mehr fließt. Deine Kriterien sind keine _ausschließenden_ Kriterien.
    Das iPhone sagt: "Zum Antworten streichen". Wie? Echt Jetzt? Muß ich erst die Wohnung streichen!?