In-App-Kaufangebote führen zu juristischen Drohungen
Unter Androhung einer Patentklage werden derzeit mehrere Entwickler, die Apples In-App-Kauf-Schnittstelle oder einen Link zu einer Vollversion in ihren iOS-Anwendungen einsetzen, zur Zahlung von Lizenzgebühren aufgefordert. Der in Großbritannien ansässige Entwickler von PCalc James Thomson erhielt nach eigener Angabe am Freitag ein entsprechendes Schreiben – mehreren US-Entwicklern wurde dieses angeblich bereits am Tag zuvor zugestellt.
Ein betroffener Musik-App-Entwickler erklärte gegenüber MacRumors, eine Firma sehe ihr US-Patent 7222078 durch einen Upgrade-Link verletzt, der aus der Lite-Version der App zur Vollversion verweist. Ein anderer Spiele-Entwickler gab gegenüber Macworld bekannt, das Schreiben verweise auf Patente zu Online-Hilfen, Abonnement-Erneuerungen, In-App-Käufe und interaktive Online-Werbung. Derzeit ist unklar, ob dieselbe Firma hinter dem Vorgehen steckt und stets dieselben Patente anführt. Betroffene Entwickler haben bereits Apple kontaktiert, von dem Unternehmen liegt bislang noch keine Reaktion vor. (lbe)
Quelle: heise.de/mac-and-i/meldung/In-…en-Drohungen-1242955.html
Copyright © 2011 Heise Zeitschriften Verlag
Unter Androhung einer Patentklage werden derzeit mehrere Entwickler, die Apples In-App-Kauf-Schnittstelle oder einen Link zu einer Vollversion in ihren iOS-Anwendungen einsetzen, zur Zahlung von Lizenzgebühren aufgefordert. Der in Großbritannien ansässige Entwickler von PCalc James Thomson erhielt nach eigener Angabe am Freitag ein entsprechendes Schreiben – mehreren US-Entwicklern wurde dieses angeblich bereits am Tag zuvor zugestellt.
Ein betroffener Musik-App-Entwickler erklärte gegenüber MacRumors, eine Firma sehe ihr US-Patent 7222078 durch einen Upgrade-Link verletzt, der aus der Lite-Version der App zur Vollversion verweist. Ein anderer Spiele-Entwickler gab gegenüber Macworld bekannt, das Schreiben verweise auf Patente zu Online-Hilfen, Abonnement-Erneuerungen, In-App-Käufe und interaktive Online-Werbung. Derzeit ist unklar, ob dieselbe Firma hinter dem Vorgehen steckt und stets dieselben Patente anführt. Betroffene Entwickler haben bereits Apple kontaktiert, von dem Unternehmen liegt bislang noch keine Reaktion vor. (lbe)
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