Hi,
ich hab ja arge Bauchschmerzen wegen der NDAs, aber was ich grade rausgefunden habe, ist sicher für viele OS X-Entwickler wichtig...
Wenn man sich die neue Developer Preview von Lion anschaut, wird man merken, dass die Größe des Kernels sich im Vergleich zu 10.6 deutlich verändert hat:
Hier zum Vergleich die Größe von 10.6.6:
Ich hab mich arg gewundert, warum der Kernel so sehr geschrumpft ist. Und da kam mir ein Gedanke...
Nach dem Weggang von Avie Tevanian im Jahr 2006 und dem kürzlichen Weggang von Bertrand Serlet sind die letzten Köpfe bei Apple verschwunden, die sich noch mit Mach auskannten. Unter den normalen OS-Entwicklern findet sich auch niemand - Uni-Absolventen kennen heute kein Mach oder BSD mehr, allenfalls noch Linux.
Und mein Verdacht bestätigt sich. Wenn man genauer in das Kernel-Binary schaut, findet man:
Damit ist auch die Größenreduktion klar - mit einem Linux-Kernel als Basis von 10.7 fällt der ganze große Mach-Kernelanteil weg und der Overhead für die Kommunikation zwischen BSD- und Mach-Kernelteil weg. Die Entwickler scheinen da ne riesige Menge Arbeit in die Kompatibilität gesteckt zu haben, vom Userland aus merkt man nichts. Aber Linux hatte ja schon so eine Menge Emulationen, z.B. für SCO Unix, da war eine weitere sicher leicht einzubauen.
Das erklärt wohl auch, warum 10.7 "Lion" heissen wird. Der Codename war ja "Linux" schon verdammt ähnlich. Ich weiss noch nicht, ob ich mich freuen soll oder nicht...
Was denkt ihr?
-- Michael
PS: Ich seh grade - wenn man sich die Bootlogo-Grafik anschaut, sieht man in dem Directory:
Und letzteres enthält...
[Blockierte Grafik: http://multicores.org/BootLogoTux.png]
ich hab ja arge Bauchschmerzen wegen der NDAs, aber was ich grade rausgefunden habe, ist sicher für viele OS X-Entwickler wichtig...
Wenn man sich die neue Developer Preview von Lion anschaut, wird man merken, dass die Größe des Kernels sich im Vergleich zu 10.6 deutlich verändert hat:
Hier zum Vergleich die Größe von 10.6.6:
Ich hab mich arg gewundert, warum der Kernel so sehr geschrumpft ist. Und da kam mir ein Gedanke...
Nach dem Weggang von Avie Tevanian im Jahr 2006 und dem kürzlichen Weggang von Bertrand Serlet sind die letzten Köpfe bei Apple verschwunden, die sich noch mit Mach auskannten. Unter den normalen OS-Entwicklern findet sich auch niemand - Uni-Absolventen kennen heute kein Mach oder BSD mehr, allenfalls noch Linux.
Und mein Verdacht bestätigt sich. Wenn man genauer in das Kernel-Binary schaut, findet man:
Damit ist auch die Größenreduktion klar - mit einem Linux-Kernel als Basis von 10.7 fällt der ganze große Mach-Kernelanteil weg und der Overhead für die Kommunikation zwischen BSD- und Mach-Kernelteil weg. Die Entwickler scheinen da ne riesige Menge Arbeit in die Kompatibilität gesteckt zu haben, vom Userland aus merkt man nichts. Aber Linux hatte ja schon so eine Menge Emulationen, z.B. für SCO Unix, da war eine weitere sicher leicht einzubauen.
Das erklärt wohl auch, warum 10.7 "Lion" heissen wird. Der Codename war ja "Linux" schon verdammt ähnlich. Ich weiss noch nicht, ob ich mich freuen soll oder nicht...
Was denkt ihr?
-- Michael
PS: Ich seh grade - wenn man sich die Bootlogo-Grafik anschaut, sieht man in dem Directory:
Und letzteres enthält...
[Blockierte Grafik: http://multicores.org/BootLogoTux.png]